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Wenn Sport ungesund ist

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Sport mit Maske
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Trotz der schlechten Luft haben Tausende Sportler beim Halbmarathon in Neu Delhi mitgemacht. Foto: Oinam Anand/AP Foto: dpa

Immer wieder verschwindet Neu Delhi unter einer Dunstglocke aus Schmutz und Staub. Die Hauptstadt des Landes Indien zählt zu den größten Städten der Welt. Und zu den schmutzigsten.


Dort rauchen viele Schornsteine, fahren viele Autos - und viele Leute verbrennen ihren Müll. Dass Ärzte dort vor der ungesunden Luft warnen, ist für die Bewohner schon normal geworden. Viele tragen auf den Straßen Atemschutz-Masken. Durch diese Masken wollen sie weniger Schmutz einatmen.

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Gerade ist die Luft in Neu Delhi besonders schlecht. Trotzdem hielt das Tausende Sportler nicht davon ab, dort einen Halb-Marathon zu laufen. Etwas mehr als 21 Kilometer rannten die Läufer durch den Dreck. Ihren Lungen taten sie dabei sicherlich keinen Gefallen. Denn beim Rennen atmeten sie den Schmutz viel schneller und tiefer ein.

»Die Atmosphäre war toll, aber die ungesunde Luft laugt einen aus«, sagte ein Teilnehmer nach dem Lauf. »Man kann seine Muskeln trainieren, um ein guter Läufer zu werden. Aber wie soll man seine Lunge trainieren, keine schlechte Luft aufzunehmen?«

Blog-Eintrag von IMA-Chef Aggarwal

Bericht der Times of India

Feinstaub-Höchstwerte der WHO