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Wenn Statuen im Wasser landen

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Demonstranten versenken Statue
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Die Statue eine Sklavenhändlers wurde in England ins Wasser geworfen. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa Foto: dpa

Wenn du durch eine Stadt läufst, siehst du sie ab und zu: Statuen von bekannten Leuten, die vor langer Zeit gelebt haben. Oft sind es Männer, zum Beispiel auf einem Pferd oder mit einem Säbel in der Hand. Diese Denkmäler sollen an die Menschen erinnern.


Doch über einige Statuen wird jetzt in mehreren Ländern gestritten. Manche wurden von Demonstranten sogar abgerissen. In England landete eine Figur im Wasser. Denn der Mann, den sie zeigte, war ein Sklavenhändler. Das heißt, er verkaufte Menschen gegen ihren Willen. Sie wurden von ihren Familien getrennt und in ein anderes Land gebracht. Viele von ihnen starben schon auf dem Weg dorthin.

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Auch in Deutschland gibt es Streit um Denkmäler. Dabei geht es oft um die deutsche Kolonialzeit vor mehr als hundert Jahren. Deutschland beherrschte zu dieser Zeit bestimmte Gebiete auf dem Kontinent Afrika. Man nannte diese Gebiete Kolonien. Die Deutschen behandelten die Menschen dort schlecht. Sehr viele wurden getötet.

Manche Leute aus dieser Zeit wurden lange verehrt, obwohl sie mit den Verbrechen zu tun hatten. Deswegen sagen einige Menschen, dass es keine Denkmäler zu Ehren dieser Menschen geben sollte. Andere sagen, man könne an der Geschichte nichts ändern. Deswegen sollten die Statuen stehen bleiben.

In Berlin hat ein Verein jetzt eine andere Idee. »Kolonialdenkmäler sollten nicht einfach abgeräumt werden«, sagt ein Sprecher des Vereins. Stattdessen sollten sie von Künstlern aus den früheren Kolonien umgestaltet werden. Oder man könnte Denkmäler dazustellen, die sich gegen die Kolonialzeit aussprechen.

Eine Expertin sagt, man müsse in Deutschland mehr über die Verbrechen von damals reden. Dafür reiche es nicht, Statuen abzureißen. Auch Hinweis-Schilder reichten nicht aus, finden Experten.

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