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Westerwelle: Steuerabkommen weiter auch im Interesse der Schweiz

Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle dringt auf einen neuen Anlauf für ein Deutsch-Schweizer Steuerabkommen - aber erst nach der Bundestagswahl. Es sei im Interesse beider Länder, wenn alle, die Gelder illegal ins Ausland geschafft haben, herangezogen werden, sagte er der «Neuen Zürcher Zeitung». Westerwelle plädierte für einen zweiten Anlauf, auch wenn sich an der rot-grünen Mehrheit im Bundesrat nach der Bundestagswahl zunächst nichts ändern dürfte. Finanzminister Wolfgang Schäuble sieht dagegen keine Chance, das Steuerabkommen mit der Schweiz neu zu verhandeln.

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