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Wie sich ein Denkmal selber schützt

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Grüne Flecken im Gesicht einer Statue sind normal und sogar erwünscht. Foto: Harald Tittel/dpa Foto: dpa

Grüne Flecken im Gesicht? Das hört sich nicht gesund an. Es sei denn, es geht um eine Statue. Dann ist die Grünfärbung gut, sagen Experten.


Viele Denkmäler, alte Kirchendächer und Münzen werden mit der Zeit grün. Das liegt an dem Material Kupfer. Es reagiert bei Feuchtigkeit mit Stoffen in der Luft. Das Material schützt sich so vor dem Verwittern. »Es ist also ein erwünschter Prozess«, sagt ein Experte. Fachleute sprechen dann von Patina. Die sollte man nicht wegmachen.

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So kann es passieren, dass sich komplette Denkmäler grün färben. Das könne wenige Jahre bis zu einige Jahrzehnte dauern, erklärt der Experte. Meistens starten die grünen Flecken dort, wo sich das Wasser sammelt. Also zum Beispiel am Kragen oder am Bart einer Statue, wie bei der Figur von Karl Marx in der Stadt Trier.