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Wie werde ich Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk?

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Mit Ausbilder Bastian Gatzsche
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Was Diana Kari im Lebensmittelhandwerk lernt, ist für sie auch im Alltag nützlich: Zum Beispiel für die Zubereitung bestimmter Gerichte. Hier zeigt ihr Ausbilder Bastian Gatzsche einen Fisch aus der Fischtheke. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Am Arbeitsplatz
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Am meisten Spaß macht ihr ihre Arbeit, wenn viel los ist. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Kundenberatung
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Kunden beraten, Käse aufschneiden, verpacken und abkassieren: Diese Arbeitsschritte gehören zum Alltag. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Diana Kari
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Diana Kari ist angehende Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk. An der Fleischtheke des Edekamarktes Strese in Rockenhausen steht sie bei Fragen sachkundig zur Seite. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Ansprechende Präsentation
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Die ansprechende Präsentation der Waren ist wichtig für den Verkauf. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Probierstückchen
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Ein Probierstückchen erleichtert so manchem Kunden die Auswahl: Die angehende Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Diana Kari, ist auch für die Vorbereitung kleiner Käsehäppchen zuständig. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Schneiden von Salami
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Mit einer scharfen Maschine schneidet Diana Kari Salami für den Verkauf zu. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Frisch mariniert
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Vor dem Verkauf mariniert die Auszubildende Diana Kari das Fleisch. Zum Teil bereiten Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk kleinere Speisen, Imbisse oder Getränke auch selbst zu. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Aufschnitt, Fleisch und Wurst
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Angehende Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei lernen zum Beispiel auch, was die richtige Zubereitung verschiedener Waren ausmacht. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
An der Fleischtheke
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Die Frühschicht beginnt damit, dass die Verkaufstheke aufgefüllt wird: Diana Kari sorgt im Lebensmittelhandwerk dafür, dass es den Kunden an der Fleischtheke im Edekamarkt Strese an nichts fehlt. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa

Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk bedienen Kunden in Fleischereien, Bäckereien oder Konditoreien. Dort punkten sie mit viel Fachwissen und sachkundiger Beratung. Eine gute Ausdrucksweise, gute Rechenkenntnisse und eine leserliche Handschrift sind Pflicht.


Rockenhausen (dpa/tmn) - Steak, Schnitzel, feine Wurstwaren - das Angebot an der Fleischtheke kann Kunden schnell mal überfordern. Welches Fleisch verwendet man für Gulasch? Welche Wurst serviert man zum Grünkohl? Diana Kari weiß, was gute Qualität und die perfekte Zubereitung ausmachen.

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Die 19-Jährige absolviert eine Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei bei Edeka Strese in Rockenhausen. Die Fragen der Kunden beantwortet sie sachkundig. Ein Vorteil: »Durch meinen Job habe ich auch für zu Hause gelernt, wie man bestimmte Gerichte zubereitet - das ist echt toll«, sagt sie.

Fleischerei, Bäckerei, Konditorei

Die dreijährige Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk gibt es in den Fachrichtungen Fleischerei, Bäckerei und Konditorei. In der Fachrichtung Fleischerei stellen die Fachverkäufer etwa Feinkostsalate her, schmieren und belegen Brötchen und bereiten für die »Heiße Theke« Gerichte wie Currywurst und Leberkäse vor. Präsentkörbe oder etwa kalte Platten sind ein weiteres Angebot für die Kunden. »Die Tätigkeit ist sehr vielfältig und abwechslungsreich«, sagt Kari.

Wer den Beruf ergreifen möchte, benötigt der Bundesagentur für Arbeit zufolge eine gute mündliche Ausdrucksweise - vor allem für die Kundenberatung. Von Vorteil ist es, eine leserliche Handschrift zu haben, um etwa Angebotstafeln zu beschriften. »Bewerber um einen Ausbildungsplatz sollten in Mathematik zumindest die Note befriedigend haben«, sagt Karis Chef, Viktor Strese. Denn gute Kenntnisse im Rechnen sind ein Muss, um Preise oder Rabatte kalkulieren zu können.

Auszubildende Diana Kari hat ihre berufliche Entscheidung bislang keinen Tag bereut, selbst wenn der Beruf kleine Hürden mit sich bringt: »Als Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk muss ich vor Feiertagen, vor denen die Leute viel einkaufen, oder an Brückentagen oft arbeiten. Auf der anderen Seite macht das Arbeiten an diesen Tagen am meisten Spaß, da hier am meisten los ist«, sagt Kari. Dass sie hin und wieder auch samstags arbeiten muss, daran hat sie sich inzwischen gewöhnt: »Dafür habe ich dann in der Woche frei.«

Typische Tätigkeiten

Ein klassischer Arbeitstag beginnt damit, dass die Verkaufstheke aufgefüllt wird. Die Fachkräfte schneiden Wurst und Käse auf und richten sie ansprechend in der Verkaufstheke an. Gleiches gilt für Fleisch, Geflügel und Fisch. Fleisch wird zu Hackfleisch verarbeitet, Bratwürste hergestellt und Feinkostsalate zubereitet. Später kommen die Kunden, die bedient und beraten werden.

Zum Berufsalltag gehört es, die Maschinen zu säubern, Geschirr zu spülen und die Theke auszuräumen und zu reinigen - denn: Wo Lebensmittel liegen, muss es absolut hygienisch zugehen. »Sauberkeit im Umgang mit Frischwaren ist das A und O, das wird von mir persönlich kontrolliert«, betont Strese.

Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen die jungen Leute die Berufsschule. Dort wird neben Warenkunde vermittelt, wie man kundenorientiert verkauft.

Die Ausbildungsvergütung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Bei tarifgebundenen Unternehmen beträgt die Bruttovergütung laut Bundesagentur für Arbeit zwischen 645 und 805 Euro im ersten Ausbildungsjahr und steigt auf zwischen 830 und 1045 Euro im letzten Jahr. Das Einstiegsgehalt als ausgebildete Fachkraft liegt bei rund 2200 Euro. Wer Karriere machen will, kann zum Beispiel Verkaufsleiter im Lebensmittelhandwerk oder Handelsfachwirt werden.

Berufsbild bei der Bundesagentur für Arbeit

Informationen beim DIHK