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Wildpferde mitten in Deutschland

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Wildpferde mitten in Deutschland
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Diese Wildpferde sind nicht richtig wild: Sie leben auf einer großen Koppel. Foto: Jörn Perske/dpa Foto: dpa

Diese Pferde haben wirklich einen komplizierten Namen: Przewalski. Man spricht das so aus: Psche-wal-ski. Die Przewalski-Pferde gelten als die letzten Wildpferde und sind eigentlich in Steppen in Asien zuhause.


Doch auch in Deutschland leben einige dieser Pferde, zum Beispiel im Bundesland Hessen. Die rund 40 Tiere sind dort nicht wirklich wild, sondern stehen und rennen auf einem großen eingezäunten Gelände.

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Die Przewalski-Pferde galten lange als fast ausgestorben. Menschen haben Przewalski-Pferde vor zehn Jahren nach Hessen geholt, damit sie sich dort vermehren. Bislang hat das gut geklappt. »Die Wildpferde haben hier ein Zuhause gefunden«, sagt ein Experte.

Przewalski-Pferde sind sehr robust. Sie können in eisiger Kälte, aber auch in extremer Hitze leben. Außerdem pflegen sie in Hessen die Wiesen, auf denen sie stehen: Sie knabbern zum Beispiel neue Baumtriebe ab. So wuchert das Gelände nicht zu.