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»Winterball und Walzernacht«

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Mit Narrenkappe eröffnete Fred Ullrich (von links) mit Nelson Diaz, Elena Scheumann und Barbara Eger das Konzert in Teisendorf. (Foto: Hogger)

Das Salonquartett »Reich an Hall« mit Barbara Eger am Cello, Elena Scheumann an der Viola sowie Fred Ullrich und Nelson Diaz an den Violinen hat in der Teisendorfer Schulaula den diesjährigen Reigen an Kulturveranstaltungen im Markt mit beliebten Melodien, vorwiegend aus der Welt der Klassik, eröffnet.


Dem Violonisten Fred Ullrich gelang es mit seinen humorvollen Ansagen immer wieder, das Publikum zum Lachen zu bringen und es so durch das abwechslungsreiche Abendprogramm zu führen.

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Gleich zu Beginn erklang – passend dazu hatte Fred Ullrich die Narrenkappe noch auf – der »Mainzer Narhalla-Marsch« von Carl Zuhlehner, gefolgt vom »Winter Wonderland« des Felix Bernard. Herausragend interpretiert wurde an diesem Abend Johann Strauss Vater. »Ballnacht-Galopp« sowie den Kettenbrücken-Walzer« gab das Quartett von diesem Komponisten zum Besten.

Bei »Eine musikalische Schlittenfahrt« von Leopold Mozart, der in diesem Jahr 300. Geburtstag hat, wurden Rasseln im Publikum als Rhythmusinstrument mit eingesetzt. Es folgte von Percy Faith das äußerst flotte, leichte, beschwingte und kontrastreiche »Brazilian Sleigh Bells«, bevor es augenzwinkernd mit »Fuchs, Du hast die Gans gestohlen« in die Pause ging.

Das Quartett interpretierte anschließend Joseph Lanner mit seinem »Malapou Galopp«, dem einzigen Stück, zu dem mitgesungen wurde. Der fleißige Joseph Lanner komponierte praktisch zu jedem Ball ein neues Werk, führte Fred Ullrich aus.

Auch russische Romantik hielt Einzug in Teisendorf, in Form von Peter I. Tschaikowskys sehr eingängigem »Blumenwalzer«. Vier Hits der Beatles – »Help!«, »Yesterday«, »A hard day's night« sowie »All you need is love« – brachten die Zuhörer nochmal so richtig in Schwung, ebenso wie die wunderbare Filmmusik »The Rose« von Amanda McBroom. Mit der Rock-Oper »Bohemian Rhapsody« von Freddie Mercury sowie »Ach bitte noch einen Walzer« von Richard Eilenberg und einem Medley von Jacques Offenbach als Zugabe beendeten die vier Musiker diesen zauberhaften Abend.

Das 2012 gegründete Streichquartett setzt sich aus jungen Mitgliedern des Bad Reichenhaller Sinfonieorchesters zusammen und verfügt über ein sehr ansehnliches Repertoire von circa 200 bis 300 Musiktiteln, welche so unterschiedliche Musikrichtungen wie Klassik, Operette, Rock und Pop umfassen.

Das nächste Konzert des Teisendorfer Kulturvereins – das Jugend-Preisträgerkonzert – findet am 5. Mai in der Teisendorfer Schulaula statt. Hanns Hogger