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Wintersportler in Bad Endorf feierlich geehrt

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Die Medaillengewinner der letzten Saison wurden bei der Abschlussfeier der Bundespolizeisportschule in Bad Endorf geehrt. (Foto: Wegscheider)

Als Erfolgsmodell bezeichnete der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Stephan Mayer, die Bundespolizeisportschule Bad Endorf. Anlass für das Lob war die Ehrung der Medaillengewinner der letzten Saison bei Weltmeisterschaften, darunter auch einige Berchtesgadener. Insgesamt stieg die Zahl der Medaillen bei Großereignissen seit Bestehen der Sportschule auf sensationelle 798.


Neben dem Staatssekretär richteten auch Thomas Leuthard (Leiter der Bundespolizeisportschule), Alfons Aigner (Präsident der Bundespolizeiakademie), Ulrike Meuser (Vizepräsidentin des Bundespolizeipräsidiums), Dirk Schimmelpfennig (Vorstand Leistungssport im DOSB) und die Erste Bürgermeisterin der Marktgemeinde Bad Endorf, Doris Laban, Begrüßungsworte an die Ehrengäste, Sportler und Besucher.

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Nach den Begrüßungsreden gab es eine interessante und vor allem auch lustige Talkrunde mit Sportlern, die bis auf Langlaufurgestein Walter Demel alle ihren Dienst in Bad Endorf zumindest bis zum Polizeihauptwachtmeister absolviert hatten. Moderator Gerhard »Willi« Willmann vom Bayerischen Rundfunk entlockte Biathletin Martina Beck (ehemals Glagow), Martina Ertl-Renz, Hans-Jörg Tauscher (beide Ski Alpin), Anja Schneiderheinze (Bob), Björn Kircheisen (Nordische Kombination) und dem ehemaligen Leiter der Sportschule Detlef Braun die ein oder andere Anekdote aus früheren Tagen.

Aufgrund der in der letzten Saison vielen gewonnen Medaillen, wurde die Ehrung in fünf Blöcke aufgeteilt. Den Beginn machten die Shooting-Stars 2019 Richard Ölsner (Bob) und Lukas Mann (Eisschnelllauf). Sie bekamen die Preise von den letztjährigen Gewinnern Svenja Würth (Skispringen) und David Gamm (Rodeln) überreicht. Weiter ging es mit der Übergabe der Ehrenpreise an die Silber- und Bronzegewinner Tobias Arlt (Rodeln) und die beiden Bobfahrer Nico Walther und Paul Krenz.

Die Ehrung der Goldmedaillengewinner wurde aufgrund der Häufung an Edelmetall noch mal eigens unterteilt. Die Rennrodler Felix Loch und Sascha Benecken sowie die Bobfahrerinnen Annika Drazek und Lisa Gericke mussten Moderator Willi Willmann doch die eine oder andere knifflige Frage beantworten. Herauszuhören war dabei auch, dass Felix Loch doch eine gewisse Erleichterung verspürte nach seinem Titelgewinn in Winterberg.

Überragend in der letzten Saison war auch der Dreifacherfolg der deutschen Damen bei den Skeletonweltmeisterschaften in Whistler. Tina Hermann siegte vor Jacqueline Lölling und Sophia Griebel und das gab es noch nie im Skeletonsport, dass drei Damen aus einer Nation auf dem Stockerl stehen und noch dazu alle von der Bundespolizei.

Als Höhepunkt wurden noch die Weltmeisterinnen Carina Vogt (Skispringen), Natalie Geisenberger (Rodeln) sowie die Titelgewinner Francesco Friedrich (Bob), Arnd Peiffer (Biathlon) und Markus Eisenbichler auf die Bühne gebeten. Vor allem der Dreifachweltmeister im Skispringen wirkte wieder sehr authentisch und hat nach wie vor die Nähe zu seinen Fans nicht verloren. hw