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»Wir brauchen jede Kilowattstunde« – Abgeordneter Steiner für regionale Energieversorgung

Traunstein – Betreiber von Wasserkraftwerken in ganz Bayern öffneten ihre Türen und zeigten, wie man sauberen und klimaneutralen elektrischen Strom erzeugt. In Traunstein waren die Kraftwerke am Traunsteiner und Haslacher Mühlbach zu besichtigen: das Kraftwerk der Stadtwerke Traunstein an der Traunerstraße, die Haslacher Mühle sowie die Seiboldsdorfer Mühle F.X. Steber.


»Wir brauchen jede Kilowattstunde«, betonte Landtagsabgeordneter Klaus Steiner. Es sei ein »absolutes Unding, die Wasserkraft als grundlastfähige, regenerative Energieform schlecht zu reden.« Steiner spielte damit darauf an, dass ein aktueller Entwurf aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Wasserkraft vor existenzielle Bedrohungen stellt. »Gerade die kleine Wasserkraft ist für Bayern ein absoluter Trumpf in der Energiewende – das sieht man besonders auch hier in Traunstein«, so der Landtagsabgeordnete.

Die vielen Besucher konnten sich an diesem Tag auch selbst davon überzeugen, wie die Anlagen funktionieren und welchen Teil sie zum Gelingen der Energiewende beitragen. Auf einer Strecke von nur 4,5 Kilometern vom Seiboldsdorfer Wehr bis zum Traunsteiner Viadukt erbringen alle sieben Werke zusammen eine Leistung von 1000 Kilowatt (KW). Sie erzeugen fünf Millionen Kilowattstunden (KWh) im Jahr – und damit genug für 1500 Haushalte. Die Energie wird am Ort verbraucht und benötigt keine langen Stromtrassen. Besonders interessiert waren die Besucher auch an den umfassenden Maßnahmen zum Hochwasser- und Umweltschutz, die in Zusammenarbeit mit den Kraftwerksbetreibern schon vor Jahren getroffen worden waren.

Klaus Steiner: »Die Traun ist nach wie vor ein hervorragendes Fischgewässer. Vom sehr guten ökologischen Zustand können sich alle jeden Tag selbst überzeugen. Die Arbeit, die hier geleistet wird, ist vorbildlich.«

Viele Besucher trugen sich in eine Unterstützerliste für die Kleinwasserkraft ein.

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