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Wo gibt es keine Nachnamen? Und wo immer gleich zwei?

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Nachnamen
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Soooo viele Nachnamen! In Deutschland darf man seinen Namen nicht einfach so ändern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Foto: dpa

Unglaublich, aber diese Namen gibt es wirklich: Teddy Bär, Eva Adam, Danka Schoen. Den Vornamen wählen die Eltern, der Nachname kommt von den Vorfahren. Selbst aussuchen darf man sich seinen Namen normalerweise nicht!


Bei manchen Leuten ändert sich der Name allerdings, wenn sie heiraten. In Deutschland können dann beide zum Beispiel den Nachnamen von einem Partner annehmen. Oder sie bilden einen Doppelnamen. Oder jeder behält seinen Namen. Aber wie sieht das in anderen Ländern aus? 

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SPANIEN: Spanier können ziemlich lange Namen haben, etwa zwei Vornamen und zwei Nachnamen. Zum Beispiel: José Luis Rodríguez Zapatero. Dabei ist ein Nachname vom Vater, einer von der Mutter. Heiraten sie, behält jeder seinen ganzen Namen. Die Kinder bekommen immer den ersten Familiennamen von der Mama und den ersten Familiennamen vom Papa.

RUSSLAND: Russische Namen bestehen aus drei Teilen, einem Vornamen, dem Vornamen des Vaters und dem Familiennamen. Dabei bekommt der Name des Vaters noch eine Endung ran, je nachdem, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Der Sohn von Wladimir heißt dann zum Beispiel Wladimirowitsch, die Tochter Wladimirowna.

GROSSBRITANNIEN: Die Briten dürfen ihre Namen jederzeit ändern. Einige Paare entscheiden sich dann, zusammen einen ganz neuen Familiennamen zu wählen. Oder ihre beiden Nachnamen zu mischen. Heißen sie zum Beispiel Harland und Anderson, dann kann daraus Harlanderson werden.

ISLAND: Isländische Telefonbücher sind nach Vornamen sortiert, denn es gibt quasi keine Nachnamen. Jeder hat stattdessen zwei Vornamen. Den ersten suchen die Eltern aus, der zweite ist der Name der Mutter oder des Vaters plus eine Endung. Die lautet -dottir für Töchter und -son für Söhne. Die Kinder von Gunnar heißen also Gunnarsson und Gunnarssdottir.