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Wohnen kostet mal mehr, mal weniger

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Wohnungen
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In diesen Häusern können sehr viele Menschen leben. Foto: Jens Büttner/ZB/dpa Foto: dpa

Wer keine eigene Wohnung besitzt, mietet in der Regel eine. Aber das ist in den vergangenen Jahren in vielen Städten erheblich teurer geworden. Dagegen will die Regierung etwas tun - mit einer Bremse.


Ein Kinderzimmer, ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer für die Eltern, dazu Küche und Bad. So sehen eine Menge Wohnungen aus. Das Verrückte ist: Auch wenn zwei Wohnungen gleich groß sind und gleich schön, kosten sie oft unterschiedlich viel Miete.

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Miete ist Geld, das man dem Besitzer der Wohnung bezahlt, dem Vermieter. Meistens kosten die Wohnungen in großen Städten dabei mehr als etwa in einem Dorf.

Aber wieso? Das erklärt der Experte Ulrich Ropertz. «In den Städten gibt es zur Zeit nicht genügend Wohnungen. Wenn sehr viele Menschen nach einer Wohnung suchen, dann können die Vermieter mehr verlangen», sagt er. Auf dem Land hingegen stünden eher mal Wohnungen leer.

Zuletzt sind die Mieten besonders in den Großstädten oft stark gestiegen. Zum Beispiel in der Hauptstadt Berlin. Wenn eine Familie dort vor sieben Jahren eine neue Wohnung gemietet hat, kostete die vielleicht 600 Euro im Monat. Wenn aber neue Mieter einziehen, könnte der Besitzer für diese Wohnung oft mehr als 1000 Euro nehmen. Das kann sich aber nicht jeder leisten.

Die Regierung will nun dafür sorgen, dass die Vermieter die Mieten nicht mehr so stark erhöhen können. Dafür gibt es schon Mietpreis-Bremse. Das sind verschiedene Regeln für Vermieter. Zum Beispiel darf in einigen Gegenden die Miete nicht viel höher sein als von Wohnungen in der Nähe. Diese Bremse gibt es schon seit einigen Jahren. Aber am Mittwoch erklärte die Regierung: Die Regeln sollen noch strenger werden.

Dabei finden viele Vermieter, dass es jetzt schon zu viele Vorschriften sind. Eine Menge Mieter aber sagen, die Regeln reichen noch nicht aus. Das meint auch Herr Ropertz. «Ich fürchte, dass die Mieten trotzdem weiter steigen werden. Nicht mehr ganz so schnell wie vorher, aber schnell genug.»