Wolfgang Ehrenlechner (Grüne)

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Wolfgang Ehrenlechner (Bündnis 90/Die Grünen)

Folgen des Klimawandels sind spürbar


Wolfgang Ehrenlechner (Grüne), 40 Jahre, mit Familie wohnhaft in Teisendorf, gelernter Bankkaufmann, Geschäftsführer der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit:

Mein politisches Engagement hat seinen Ursprung in der katholischen Landjugend. Dort habe ich gelernt, wie wichtig politische Willensbildung in der Zivilgesellschaft ist und wie man so Politik mitgestalten kann. Es liegt jetzt an uns, unser Land für unsere Kinder und zukünftige Generationen zukunftsweisend zu gestalten, um ihnen einen intakten Planeten zu übergeben und eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Die für mich wichtigsten Themen sind deshalb:

Klimaschutz: Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher spürbar. Es ist schon längst überfällig, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die im Klimaschutzabkommen von Paris vereinbarten Ziele zu erreichen. Der entscheidende Schritt dafür ist, endlich die Energiewende voranzutreiben. Um klimaneutral zu leben, brauchen wir zukünftig viel mehr Strom aus erneuerbaren Energien. Ich will deshalb den Ausbau von Sonnen- und Windenergie auch in unserer Region vorantreiben. Dazu gehört auch die Förderung von Bürger*innenbeteiligung bei Wind- und Solarparks.

Der Ausstieg aus der Kohleverstromung 2038 ist zu spät, wenn wir ernsthaft einen Beitrag leisten wollen, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Wir müssen den Kohleausstieg deshalb auf 2030 vorziehen.

Außerdem möchte ich erreichen, dass wir Klimaschutz sozial gerecht gestalten. Wichtige Bausteine dafür sind das Energiegeld, mit dem wir die Einnahmen aus dem nationalen CO2-Preis als Pauschale pro Kopf an die Bürger*innen zurückzahlen wollen, und die Senkung der EEG-Umlage.

Kinder- und Jugendpolitik: Damit alle Kinder und Jugendliche gute Startchancen haben und ihre Bedürfnisse in Politik und Verwaltung gleichberechtigt berücksichtigt werden, setze ich mich dafür ein, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern und so die Rechte von Kindern zu stärken. Mit der Einführung einer ausreichenden Kindergrundsicherung möchte ich verhindern, dass Kinder in Armut aufwachsen.

Damit bei politischen Entscheidungen die Interessen der jungen Generation stärker berücksichtigt werden, setze ich mich für die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ein.