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Zahl ziviler Opfer in Afghanistan sinkt

Kabul (dpa) - Die Zahl der zivilen Opfer im Afghanistan-Krieg ist erstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 zurückgegangen. Wie die UN-Mission in Afghanistan mitteilte, wurden 2754 Unbeteiligte im vergangenen Jahr getötet. Das sind zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Aufständische wie die Taliban seien für mehr als 80 Prozent der getöteten und verletzten Zivilisten verantwortlich gewesen, Nato-geführte Truppen und afghanische Sicherheitskräfte für acht Prozent. Die verbliebenen elf Prozent hätten keiner Konfliktpartei zugeordnet werden können.

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