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Foto: privat

Zahlreiche Kinder beteiligen sich am Bibeltag in der Kirche St. Stephanus in Otting

Otting/Waging – Das Vaterunser stand an einem Bibeltag für Kinder im Mittelpunkt, den die Pfarrei Waging am See in der Kirche St. Stephanus in Otting veranstaltete. Es ging darum, das Gebet als Dialog mit Gott zu verdeutlichen.


Mit dem Lied »Dieser Tag soll fröhlich sein« hießen Gemeindereferent Martin Riedl und Pastoralassistent Ulrich Jauernig, der auch Ansprechpartner der Pfarrei St. Stephanus ist, die Kinder musikalisch willkommen. Im Anschluss erstellten die Seelsorger mit den freiwilligen Helferinnen insgesamt fünf Kreativgruppen aus den insgesamt 68 Kindern und zogen ins angrenzende Pfarrheim. »Leider konnten wir nicht mehr Buben und Mädchen aufnehmen, weil wir nicht mehr Gruppen betreuen konnten«, bedauerte Riedl.

Susi Hötzendorfer vom Team der Familiengottesdienste widmete sich der ersten Bitte: »Geheiligt werde dein Name«, die der Anrede »Vater unser im Himmel« folgt. Sie versuchte, durch Bewegungsspiele die Bedeutung spielerisch umzusetzen. Die Bitte »Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden« betreute die Religionslehrerin Maria Poschner. Dabei motivierte sie die Kinder, den Friedhof und die Kirche abzuschreiten und danach zu forschen und zu suchen, wie der Wille Gottes zu verstehen ist. Unter anderem fanden die Kinder dazu auf den Inschriften der Gräber Hinweise, dass die Menschen auch schon früher auf der Suche nach dem Willen Gottes waren und dies in Stichpunkten wie Frieden, Liebe oder Ruhe zum Ausdruck brachten.

Uli Jauernig buk zusammen mit einigen Jugendlichen frisches Brot und nahm sich der Bedeutung von »Unser tägliches Brot« an. Er gab zu verstehen, dass viele Menschen Hunger leiden. Zum Thema »Schuld und Vergebung«, das der Bitte um das tägliche Brot im Gebet folgt, gestaltete Martin Riedl mit den Kindern Versöhnungskarten. Für das gebetsabschließende Rühmen der Herrlichkeit Gottes: »Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit« beklebten die Kinder zusammen mit Christiane Gottschalk einen vormodulierten Globus mit Bildern.

Am Ende stellten die Gruppenbetreuer die einzelnen Kindertrupps nochmals in der Kirche vor, ehe alle den Segen empfingen.

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