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Zahlreiche Skiunfälle

Berchtesgadener Land (ml) - Schönstes Wetter, viele Unfälle beim Skifahren: Die Bergwacht, der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes und der Traunsteiner Rettungshubschrauber »Christoph 14« mussten allein am Mittwoch und Donnerstag 16 verletzte oder erkrankte Wintersportler versorgen und in Krankenhäuser bringen.

Acht Notarzteinsätze und acht weitere Krankentransporte für Verletzte in den Skigebieten Hochschwarzeck, Götschen, Jenner, Obersalzberg und Roßfeld verzeichneten die Einsatzkräfte allein im Zeitraum von Mittwochmorgen bis Donnerstagnachmittag. Am Donnerstagmittag ereigneten sich kurz nacheinander zwei schwere Unfälle: Am Götschen verletzte sich ein sechsjähriger Däne schwer am Bein, woraufhin der Vorsorgedienst der Bergwacht umgehend einen Notarzt nachforderte. Nachdem der Rettungshubschrauber »Christoph 14« aus Traunstein gerade in Bad Reichenhall gelandet war, um einen Patienten mit Schulterverletzung vom Jenner ins Krankenhaus zu bringen, schickte ihn die Leitstelle Traunstein direkt zum Götschen weiter, wo die Besatzung am sogenannten Kollerfeld landete und den bereits notärztlich versorgten Buben vom BRK-Landrettungsdienst zum Weiterflug nach Reichenhall übernahm. Gegen 15.00 Uhr musste der Hubschrauber zum Jenner fliegen, wo ein Snowboarder schwer gestürzt war und von der Skiwacht versorgt wurde.

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Bereits in den letzten Tagen herrschte aufgrund der Faschingsferien reger Betrieb in den heimischen Skigebieten. Die Skiwachen und die Einsatzkräfte der Bergwacht waren im Dauerstress. Die ehrenamtlichen Helfer schieben über die Wintersaison freiwilligen und unentgeltlichen Dienst, um Verletzte schnellstmöglich versorgen zu können.