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Zarte Bilder im historischen Gebäude

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Aquarelle von (von links) Monika Noichl, Margit Hilger und Theresia Sailer sind bis 30. Juli im Torfbahnhof Rottau zu sehen. (Foto: T. Eder)

Die zarten Aquarelle von drei Malerinnen aus Grassau und Rottau fügen sich hervorragend in das rustikale, grobe Werkstattgebäude des Rottauer Torfbahnhofs ein. Hier werden rund 50 Bilder der Künstlerinnen Margit Hilger, Monika Noichl und Theresia Sailer bis zum 30. Juli gezeigt. Die Ausstellung ist immer samstags, von 11 bis 17 Uhr zu sehen.


Unter dem Motto »Kunst am Torfbahnhof« wird einheimischen Künstlern die Gelegenheit geboten, in dem historischen Gebäude auszustellen. Bei der Vernissage informierte Ekkehard Barchewitz, Vorsitzender des Museumsvereins Torfbahnhof Rottau, über die Künstlerinnen. Er bezeichnete Margit Hilger, Monika Noichl und Theresia Sailer als ein bemerkenswertes Trio, das sehr gut harmoniere und schon mehrfach gemeinsam ausgestellt habe. Vorgesehen war, jeder Dame einen bestimmten Bereich anzubieten, doch die Drei entschieden sich, ihre Werke vielmehr thematisch zu präsentieren und so hängen nun Landschaften der Künstlerinnen, wie auch Stillleben nebeneinander. Ein Vergleich bietet sich da an.

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Barchewitz zollte den Malerinnen Anerkennung, denn Aquarellieren sei eine alte Technik, die aus dem Kolorieren von Skizzen herrühre und erst durch Alfred Dürrer zu einer eigenen Maltechnik wurde. Die Technik erfordere Schnelligkeit, wobei mit Wasserfarbe auf trockenem oder nassem Untergrund gemalt werde und der Farbverlauf aufgegriffen werde. Schnelles Reagieren sei notwendig, denn ein Nachbessern, wie bei einem Ölgemälde sei unmöglich. Die Bilder, so Barchewitz strahlen Leichtigkeit und Farbigkeit aus.

Margit Hilger und Theresia Sailer malen bereits seit 1995 und konnten in den 20 Jahren ihren Malstil perfektionieren. Monika Noichl kam erst vor zehn Jahren zu diesem schönen Hobby, steht aber in der Ausführung und Wirkung ihrer Werke den anderen Damen in nichts nach. Neben Stillleben, Landschaften und Blumen porträtiert sie auch Tiere, die wie lebendig auf den Betrachter warten. Zu den Motiven der Künstlerinnen zählen Landschaften des Chiemgaus und Eindrücke, die sie aus ihren Urlauben aufnahmen. Rund 50 unterschiedliche Bilder, aber alle wunderschön und harmonisch sind zu bestaunen.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Juli, jeweils samstags von 11 bis 17 Uhr zu besichtigen. Tamara Eder