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ZDF-Krimiwiederholung knapp vor Jauch

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Unter anderen Umständen
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Beim Schießtraining beweist Jana (Natalia Wörner) ihre Treffsicherheit. Foto: ZDF/Marion von der Mehden Foto: dpa

Was politisch heiß ist, überträgt sich nicht automatisch aufs TV-Publikum: Die Dokumentation «Das Mädchen und der Flüchtling» und die anschließende Diskussionsrunde zum Thema hatten mäßige Resonanz.


Berlin (dpa) - Kein herausragender Abend für das Erste: Die Dokumentation «Das Mädchen und der Flüchtling», in der die Reporter Gewalttaten junger Immigranten in den vergangenen Monaten nachgingen, interessierte am Montagabend um 20.15 Uhr lediglich 1,84 Millionen Zuschauer - der Marktanteil betrug 6,9 Prozent.

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Zuvor hatten allein im Ersten 3,85 Millionen Zuschauer (15,9 Prozent) die «Tagesschau» eingeschaltet. Nach der Dokumentation waren 2,37 Millionen Zuschauer (8,6 Prozent) bei Frank Plasbergs Diskussion «Hart aber fair» zum Thema «Flüchtlinge und Kriminalität - Die Diskussion» dabei. Das waren zwar mehr als bei der Doku selbst, aber weniger als sonst bei Plasberg.

Besser sah es für das ZDF und RTL aus. Die Wiederholung des Krimis «Unter anderen Umständen: Tod eines Stalkers» aus dem Jahr 2016 mit Natalia Wörner als Kommissarin Winter brachte dem Sender 4,69 Millionen Zuschauer (17,1 Prozent). Günther Jauch erreichte mit seinem RTL-Klassiker «Wer wird Millionär?» zeitgleich 4,39 Millionen Menschen (16,2 Prozent).

Auf die Wiederholung des ZDFneo-Krimis «Inspector Barnaby: Erst morden, dann heiraten» entfielen 1,83 Millionen Zuschauer (6,7 Prozent), auf die Sat.1-Krimiserie «Lethal Weapon» 1,82 Millionen (6,8 Prozent) und auf die Vox-Auswandererreihe «Goodbye Deutschland!» 1,35 Millionen (5,0 Prozent).

Die ProSieben-Sitcom «The Big Bang Theory» verfolgten ab 20.15 Uhr 1,20 Millionen Zuschauer (4,6 Prozent) und die RTL-II-Dokusoap «Promis auf Hartz IV» 0,89 Millionen (3,3 Prozent).

Das Mädchen und der Flüchtling