Zehn ehrenamtliche Rotkreuzler schließen Sanitätsausbildung erfolgreich ab

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Foto: BRK BGL

Ainring – Der BRK-Kreisverband Berchtesgadener Land hat erneut in Eigenregie zehn Frauen und Männer zu Sanitätshelfern ausgebildet und stärkt damit den erweiterten Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Berchtesgadener Land. Die frischgebackenen Sanitäter können sich nun bei den zahlreichen Wachdiensten ehrenamtlich engagieren und mithelfen. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Gemeinschaften, darunter die BRK-Bereitschaft Teisendorf, Bad Reichenhall, Freilassing und die BRK-Wasserwacht Berchtesgaden.


Die besonderen Anforderungen im Sanitätsdienst machen es notwendig, dass die eingesetzten Ehrenamtlichen, aufbauend auf der Ersten Hilfe, zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, um bei Sanitätswachdiensten und bei der Mitwirkung in der Gefahrenabwehr adäquat helfen zu können. In der Sanitätsdienstausbildung erhalten die Teilnehmer die nötige Sicherheit zur Durchführung der entsprechenden Maßnahmen.

Die Ausbildung umfasst theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten, die in 48 Unterrichtseinheiten vermittelt werden, wobei die Teilnehmer erstmals 16 Unterrichtseinheiten in Form eines E-Learnings absolvieren konnten. In 12 unterschiedlichen Modulen wurden die Teilnehmer mit den Grundlagen der Sanitätsdienstausbildung vertraut gemacht. Nach erfolgreicher Absolvierung aller Module wird ein digitales Zertifikat ausgestellt, welches wiederum beim Präsenzlehrgang vorgezeigt werden muss.

Im BRK-Schulungszentrum Ainring vermittelte Lehrgangsleiter Thomas Fernandez-Greschner zusammen mit dem Sachgebietsleiter Ausbildung Hermann Scherer (stv. Leiter Rettungsdienst) an insgesamt vier Wochenendtagen die vielfältigen Unterrichtsinhalte: Grundsätze im Sanitätsdienst, Atmung und Herz-Kreislauf, Bewusstlosigkeit und Kreislaufstillstand, Verletzungen und sonstige Notfälle. Nach einer schriftlichen Erfolgskontrolle mit 45 Fragen mussten die angehenden Sanitäter ihr erlerntes Können auch als Team in einem praktischen Fallbeispiel, sowie bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Beweis stellen. In den Fallbeispielen versorgten sie beispielsweise einen verunfallten Motorradfahrer, eine stark blutende Wunde oder einen Bewusstlosen.

„Uns ist wichtig, dass die Sanitätshelfer gut ausgebildet und motiviert zur Bereitschaft zurückkehren und dort ihr erlerntes Wissen festigen und erweitern können“, so Alexandra Heßberger, die Ausbildungsbeauftragte der Bereitschaften, die den Lehrgang wieder organisiert und somit zum reibungslosen Ablauf beigetragen hatte. Für das leibliche Wohl während der Ausbildung sorgten die Ehrenamtlichen der BRK-Bereitschaft Ainring.

fb/red