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Hintergrund

Zehn Fakten zu Grenze, Migration und Kriminalität

Mexiko (dpa) - Mit einer Mauer an der Grenze zu Mexiko will US-Präsident Donald Trump die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel stoppen. Experten halten die Mauer für teuer und ineffektiv.

Grenzzaun
Blick auf ein Stück Grenzzaun zwischen USA und Mexiko. Foto: Alejandro Zepeda Foto: dpa

1. Auf rund einem Drittel der 3200 Kilometer langen Grenze gibt es bereits Grenzzäune. Die nicht gesicherten Abschnitte liegen meist in unzugänglichen Gebieten. Wüsten, Flüsse und Gebirge machen illegale Grenzübertritte dort ohnehin schwierig.

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2. Der Großteil der Drogen wird nicht über die grüne Grenze, sondern in Autos über reguläre Grenzübergänge oder versteckt in Containern über Häfen in die USA geschmuggelt.

3. Die Grenze zwischen den USA und Mexiko gilt als die verkehrsreichste der Welt. Täglich passieren eine Million Menschen und etwa 437 000 Fahrzeuge die Grenze.

4. Die Zahl der an der US-Grenze aufgegriffenen illegalen Einwanderer war zuletzt so niedrig wie seit Anfang der 1970er Jahre nicht mehr.

5. In den USA leben Schätzungen zufolge rund elf Millionen Migranten ohne Aufenthaltsberechtigung. Etwa die Hälfte sind Mexikaner.

6. Einwanderer begehen weniger Gewaltverbrechen als US-Bürger ohne Migrationshintergrund.

7. Einwanderer zahlen mehr Steuern als sie staatliche Hilfsleistungen empfangen.

8. 80 Prozent der aus den USA abgeschobenen Migranten wurden lediglich Verstöße gegen das Einwanderungsgesetz oder leichte Vergehen vorgeworfen.

9. Mexiko unterstützt die USA beim Kampf gegen illegale Einwanderung. Im Haushaltsjahr 2016 nahmen die mexikanischen Behörden über 150 000 illegale Migranten aus Mittelamerika fest.

10. Die Netto-Einwanderung aus Mexiko in die USA ist bereits seit Jahren negativ.

Info bei Washington Office on Latin America

Info bei Pew Research Center

Global Security zur Mauer

Studie zur Einwanderung