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Zehn Wärter für einen Leuchtturm

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Arbeiten im Leuchtturm
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Leuchtturm-Wärter müssen über die Seefahrt Bescheid wissen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa Foto: dpa

Was muss ein Leuchtturm-Wärter eigentlich alles können? Er muss unter anderem über die Seefahrt Bescheid wissen. Außerdem sollte er Ebbe und Flut erklären können.


Das gilt zumindest für den Leuchtturm »Kleiner Preuße«. Er steht in dem kleinen Ort Wremen an der Nordsee.

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Neuerdings hat der Turm zehn neue Leuchtturm-Wärter: neun Männer und eine Frau. Sie hatten sich für einen Posten beworben - und haben ihn gemeinsam bekommen. Sie teilen sich die Arbeit jetzt auf.

Insgesamt gab es mehr als hundert Bewerber für den Job. Und das, obwohl die Arbeit ehrenamtlich ist. Das heißt, es gibt kein Geld dafür.

Normalerweise soll das Licht in Leuchttürmen Schiffen den Weg an der Küste entlang zeigen und vor Gefahren warnen. Heute sind die Türme aber nicht mehr ganz so wichtig wie früher.

Der »Kleine Preuße« wird gar nicht für die Seefahrt genutzt. Er ist nur ein Nachbau. Trotzdem lockt der Turm viele Urlauber an. Und die haben viele Fragen zur Seefahrt und zu Ebbe und Flut.

Geschichte des Leuchtturms "Kleiner Preuße"