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Zinsdruck auf Italien lässt etwas nach

Rom/Frankfurt/Main (dpa) - Italien kommt etwas günstiger an frisches Geld von Investoren. Bei einer Auktion von drei Anleihen mit Laufzeiten bis 2015, 2017 und 2022 sammelte die drittgrößte Euro-Volkswirtschaft am Montag wie anvisiert knapp 5,5 Milliarden Euro ein.

Merkel und Monti
Hauptdarsteller in der Euro-Krise: Kanzlerin Merkel und der italienische Regierungschef Mario Monti. Foto: Claudio Peri/Archiv Foto: dpa

Dies teilte die italienische Schuldenagentur in Rom mit. Die Zinsen gingen gegenüber den letzten vergleichbaren Versteigerungen leicht zurück, bewegen sich aber weiter auf hohem Niveau. Im richtungweisenden zehnjährigen Laufzeitbereich musste Italien Investoren einen Zins in Höhe von 5,96 Prozent bieten, am 28. Juni waren es noch 6,19 Prozent gewesen. Bei einer Anleihe mit Fälligkeit 2017 gingen die Zinsen von 5,84 auf 5,29 Prozent zurück. Um sich für drei Jahre Geld zu leihen, musste Italien 4,49 Prozent Zinsen bieten.

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Die Märkte reagierten kaum auf die Ergebnisse, Händler werteten die Auktion als verhalten positiv. An den Sekundärmärkten, wo bereits versteigerte Staatsanleihen gehandelt werden, blieben die Kurse jedoch zunächst unter Druck.