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Zu lange im Urlaub

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Schönau am Königssee – Ein Missverständnis hat am Wochenende eine groß angelegte Vermisstensuche ausgelöst. Einen Vermissten gab es aber streng genommen gar nicht. Der Mann war einfach nur zu lange im Urlaub.


Am Freitagnachmittag meldete eine Frau aus Schönau am Königssee ihren 32-jährigen Sohn als vermisst. Die Mutter habe mit ihrem Sohn zuletzt am 3. oder 4. Oktober Kontakt gehabt. Dann sei er nicht mehr an sein Handy gegangen. Und ab Mitte der Woche sei es dann ganz ausgeschaltet gewesen. Ebenfalls seltsam: Der 32-Jährige hätte nach einem zweiwöchigen Urlaub am Montag wieder arbeiten müssen.

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Da ein Unglücksfall nicht auszuschließen war, leitete die Berchtesgadener Polizei eine umfangreiche Suche ein. Neben routinemäßigen Maßnahmen wurden auch zwei Personensuchhunde aus Augsburg angefordert.

Am vergangenen Samstagnachmittag klärte sich die Sache dann rasch auf. Denn der Vermisste meldete sich telefonisch bei der Polizei in Berchtesgaden.

Bei einem Stammtischbesuch sei er auf die Vermisstensuche angesprochen worden. Wie der Mann den Beamten mitteilte, habe er angenommen, er hätte drei statt nur zwei Wochen Urlaub beantragt. Christian Fischer

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