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Zu wenig Tunnel und Lärmschutz für den Brennernordzulauf?

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Brennerautobahn
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Der Übergang über den Brenner ist für Güterverkehr und Urlauber die wichtigste Transitroute von Deutschland nach Italien. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Nach der Präsentation der ersten Entwürfe für die Trassen des Brennernordzulaufs merkt die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig bereits jetzt an, dass der Tunnelanteil deutlich zu gering ist.


Die Vertreter der Projektleitung haben erste Grobentwürfe für die Trassen des Brennernordzulaufs vorgelegt.

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Daniela Ludwig äußert daran erste Kritik: „Ich weise darauf hin, dass der Planungsdialog bisher nicht in allen Gemeindeforen zur Zufriedenheit aller Beteiligten ausgefallen ist, insbesondere weil Fragen offen geblieben sind, die die Bahn als Projektträgerin hätte beantworten müssen. Diese Hausaufgaben müssen nach wie vor gemacht werden.

Die vorgelegten Grobtrassen der Bahn werden wir in der Region nun ohne Zeitdruck diskutieren und dabei auch alternative Vorschläge mit einbeziehen. Der Tunnelanteil der vorgelegten Entwürfe ist viel zu gering. Sollten zusätzliche Gleise notwendig werden, kann die Region nur Lösungen akzeptieren, die weitestgehend in Tunneln oder Wannen verlaufen. Das schulden wir sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch der unvergleichlichen Landschaft der oberbayerischen Voralpenregion.

Oberste Priorität hat bereits heute das von der Bahn längst zugesagte und vom Bund finanzierte Lärmschutzprogramm für die bestehende Trasse.“

Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig