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Zum Sieg geflogen

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Rotkehlchen
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Erwachsene Rotkehlchen erkennt man an der orangefarbenen Brust. Foto: Felix Kästle/dpa Foto: dpa

Die Taube? Der Eisvogel? Die Amsel? Sie alle hätten Vogel des Jahres werden können. Doch am Ende überzeugte ein Tier mit einer besonderen Farbe und guten Gesangskünsten.


Ein bisschen erinnerte diese Wahl an große Wahlen in der Politik: Es gab Teams, die sich für die einzelnen Kandidaten einsetzten. Promis machten Werbung für ihren Liebling. Und am Ende gewann jemand, den viele Menschen kennen und gerne mögen: das Rotkehlchen! Denn bei dieser Wahl ging es nicht um den nächsten Bundeskanzler oder die nächste Bundeskanzlerin, sondern um den Vogel des Jahres 2021!

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Die Wahl gibt es schon seit vielen Jahren. Bisher aber legten Naturschützer den Vogel des Jahres fest. Oft wurden Vögel ausgesucht, die stark bedroht sind. So sollte die Aufmerksamkeit auf sie gelenkt werden. Nun aber bestimmten nicht Experten. Jeder durfte abstimmen.

Mit dem Rotkehlchen gewann ein Vogel, der zwar nicht bedroht ist, dafür aber sehr beliebt. »Es ist ein totaler Sympathieträger. Es ist niedlich - und jeder hat es schon einmal gesehen«, sagte Silvia Teich von der Naturschutz-Organisation Nabu über das Rotkehlchen.

Mit seiner orangefarbenen Brust ist es gut zu erkennen. Außerdem kommt es den Menschen sehr nah. Denn auch wenn das Rotkehlchen eigentlich ein Waldvogel ist, lebt es heute häufig in Gärten mit genug Gebüsch. Dort sitzt es zum Beispiel auf dem Zaun, wenn Menschen Erde umgraben. Entfernen diese sich, saust das Rotkehlchen heran und sucht in der aufgewühlten Erde nach Würmern und Insekten.

Rotkehlchen gehören zu den Singvögeln. Bei vielen Singvögeln singen übrigens nur die Männchen. Sie machen das unter anderem, um Weibchen anzulocken. Beim Rotkehlchen jedoch können Männchen und Weibchen singen. Ein Rotkehlchen anhören kannst du dir hier: http://dpaq.de/yKiEL

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