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Zurück zu alter Stärke

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Viktoria Rebensburg vom SC Kreuth fuhr im zweiten Durchgang Laufbestzeit und verbesserte sich noch von Platz sieben an die dritte Stelle. (Foto: Wechslinger)

Mit den letzten beiden Skirennen – der Deutschen Meisterschaft im Riesenslalom der Damen und einem FIS-Riesenslalom – endete die Wintersaison am Götschen. 51 Läuferinnen aus sieben Nationen nahmen das Rennen in Angriff, zehn Damen sind ausgeschieden. Dies lag jedoch nicht an der Piste, die trotz großer Wärme in einem sehr guten Zustand war, sondern an Fehlern oder zu großem Risiko. Sogar die Olympiasiegerin und aktuelle Gewinnerin der Weltcup-Gesamtwertung im Riesenslalom, Viktoria Rebensburg vom SC Kreuth war am Start. Durch ihre Teilnahme konnten die schnellen Nachwuchsläuferinnen gute FIS-Punkte sammeln, die ihnen in der nächsten Saison oder bei noch wenigen ausstehenden Rennen bessere Startnummern bescheren.


Als Siegerin setzte sich Weltcupfahrerin Veronique Hronek vom SV Unterwössen durch, die nach längerer Verletzungspause immer besser in Schwung kommt: »In der nächsten Saison greife ich wieder voll an, meine Verletzung ist ausgeheilt«, so die glückliche Siegerin, die sogar Rebensburg besiegt hat. Die landete auf dem dritten Platz und wurde damit Deutsche Vizemeisterin. Doch die Weltklasseläuferin aus Kreuth kam aufgrund der frühen Startzeit (8.30 Uhr) etwas spät und konnte den ersten Lauf nicht einmal besichtigen. Dafür zeigte Rebensburg im zweiten Durchgang mit Laufbestzeit ihr Können. Auf Platz zwei fuhr die Britin Alex Tilley, die auch bei den Olympischen Spielen am Start war. Als technisch Delegierte war Karin Skaardal (Köllerer) aus Österreich im Einsatz. Als moderater Ansager informierte Hartmut Karstens die Zuschauer über Zeiten und Läuferinnen.

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Die Ergebnisse: 1. Veronique Hronek (SV Unterwössen) 2:22,21; 2. Alex Tilley (Großbritannien) 2:22,49; 3. Viktoria Rebensburg (SC Kreuth) 2:22,66; 4. Christine Scheyer (Österreich) 2:22,67; 5. Marjna Gasienica-Daniel (Polen) 2:22,73; 6. Katharina Truppe 2:22,85; 7. Nadine Fest 2:22,89; 8. Elsa Mörzinger (alle Österreich) 2:23,36; 9. Piera Hudson (Neuseeland) 2:23,49; 10. Melanie Niederdorfer (Österreich) 2:23,51; 13. Katrin Hirtl-Stanggaßinger (WSV Königssee) 2:24,13. cw

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