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Zuschauertribüne in Oberteisendorf geplant

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Auf der rechten Seite des Sportplatzes Oberteisendorf, wo derzeit einige Bänke stehen, soll die neue Zuschauertribüne entstehen. (Foto: Konnert)

Teisendorf – Am Sportgelände in Oberteisendorf soll eine Zuschauertribüne errichtet werden. Für den Antrag des SV Oberteisendorf hat der Bau- und Umweltausschuss das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Auch mehrere Vorhaben für Gebäudeerweiterungen und Umbauten zur Schaffung neuen Wohn- und Nutzraumes wurden positiv beschieden.


Die geplante überdachte Zuschauertribüne soll rund 16 Meter lang und 13 Meter breit sein und 94 Sitz- und 25 Stehplätze umfassen. Die von Architekt Markus Fritsche von der Firma Planquadrat vorgestellte Skizze dazu fand die einhellige Zustimmung der Ausschussmitglieder. Bei dem im Außenbereich liegenden Bauvorhaben auf ein als Sondergebiet »Grünfläche Sportplatz« ausgewiesenen Gemeindefläche werden durch den Neubau öffentliche Belange nicht beeinträchtigt. Die Errichtung einer Zuschauertribüne ist somit hier zulässig. Bauherr der Tribüne ist der Sportverein Oberteisendorf, der auch sämtliche Kosten dafür zu tragen hat.

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Am Viaduktweg in Teisendorf wurde der Abbruch eines Wohnhauses und die Neuerrichtung eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten beantragt. Dem im Außenbereich liegenden Bauvorhaben war schon mit einem Vorbescheid zugestimmt worden. Auch jetzt gab es keine Einwände dazu.

Die Zustimmung fand auch ein Antrag zum Anbau eines Wintergartens bei einem Anwesen an der Bahnhofstraße. Etwas komplizierter war es bei einem Antrag zur Errichtung eines Carports in der Pfarrer-Ellmann-Straße. Für die im Geltungsbereich des Bebauungsplans »Vogelau II« in einem allgemeinen Wohngebiet geplante Maßnahme musste erst dem Antrag auf Änderung der Festsetzungen des Bebauungsplans und der Grundflächenzahl von 0,24 stattgegeben werden, bevor das gemeindliche Einvernehmen hergestellt werden konnte.

Bürgermeister Thomas Gasser informierte den Ausschuss über die Fertigstellung und Weihe der restaurierten Kreuzigungsgruppe in Neulend und zitierte aus einem Brief von Franz Wolfgruber, der sich für die Zuwendung der Gemeinde in Höhe von 2000 Euro bedankte. Das Geld hat die fachgerechte Restaurierung dieses für die Region einmaligen, öffentlich zugänglichen Wegkreuzes erst möglich gemacht.

Auf Nachfrage von Alois Stadler informierte der Bürgermeister, dass die Sanierungsarbeiten am Verbindungstunnel Turnhalle-Schule für die Sommerferien geplant seien. Bei der Schule in Weildorf habe eine Begehung mit der Rektorin stattgefunden, wo notwendige und wünschenswerte Maßnahmen am Schulgebäude besprochen wurden. Darauf aufbauend soll jetzt eine Gesamtmaßnahmenplanung erstellt werden.

Peter Schuhbeck (FWG) bat um umgehende Kontaktaufnahme der Verwaltung mit dem Wasserwirtschaftsamt, um die Situation zum Hochwasserschutz an der Sur prüfen zu lassen. Diese verlande zunehmend und damit steige die Hochwassergefahr im Falle starker Regenfälle. Unzufrieden zeigte sich Markus Putzhammer (CSU) mit der Qualität der Rückbauten bei Grabungen der Telekom zur Einführung des schnellen Internets. Hier würden Gräben nicht vollständig geschlossen und Straßenbankette nicht richtig wiederhergestellt. Angesichts dieser Missstände forderte dritter Bürgermeister Gernot Daxer (CSU) eine härtere Gangart seitens der Gemeinde bei den Abnahmen der Arbeiten. Es könne nicht sein, dass die Gemeinde wegen Mängeln bei der Telekom später hohe Kosten für Straßenreparaturen aufbringen müsse. Bürgermeister Gasser sagte eine Prüfung zu, auch in Zusammenarbeit mit den anderen Kommunen, die vor ähnlichen Problemen stünden. kon