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Zweckverband transparent

Berchtesgaden - Jetzt müssen die Fakten auf den Tisch. Und zwar öffentlich. Nach einer Eingabe eines Berchtesgadener Bürgers bei der Regierung von Oberbayern muss der Verbandsausschuss des Zweckverbands Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee drei Tagesordnungspunkte öffentlich machen. Mit dabei ist auch die Neukonzeption des Kongresshauses. Nicht-öffentlich bleibt hingegen das Thema Watzmann Therme.

Im Verbandsausschuss des Zweckverbands Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee muss das Kongresshaus nun öffentlich behandelt werden. Verbandsvorsitzendem Stefan Kurz (r.) wird das kaum gefallen. Mit auf dem Bild: Tourismusdirektor und Noch-Geschäftsführer der Watzmann Therme, Michael Grießer. Foto: Anzeiger-Archiv/Pfeiffer

Alles hinter verschlossenen Türen: Das Motto des Zweckverbands funktioniert nach einer Bürgereingabe bei der Regierung von Oberbayern nicht mehr. In einem Schreiben der Regierung vom Mittwoch, das dem »Berchtesgadener Anzeiger« exklusiv vorliegt, heißt es: »Der Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee beabsichtigt nach nochmaliger Prüfung nunmehr die Tagesordnungspunkte 1, 3 und 7 (...) in einer späteren Sitzung öffentlich zu behandeln.«

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Bei den Tagesordnungspunkten handelt es sich um die Neukonzeption des Kongresshauses und um den in dieser Hinsicht vom Markt Berchtesgaden geforderten Zehn-Jahres-Plan. Darüber hinaus soll auch über die Kehlstein-Fahrpreise für die kommende Saison in öffentlicher Sitzung gesprochen werden.

Weiterhin nicht-öffentlich bleiben die Tagesordnungspunkte »Watzmann Therme«, »Vergabe eines Auftrags«, »Feststellung von Jahresabschlüssen« und »Entscheidungen des Verbandsvorsitzenden zu Personalangelegenheiten«.

Wann das Kongresshaus und die beiden weiteren Punkte öffentlich behandelt werden, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest. Kilian Pfeiffer