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Zwei Mitarbeiter leicht verletzt, 100 000 Euro Schaden

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Foto: Instagram ("mustafa.ferozi100")

Aschau am Inn – Beim Umfüllen von Abfallprodukten in Behältnisse kam es am Donnerstagabend in einem Chemiewerk zu einem Brand, bei dem zwei Mitarbeiter leicht verletzt wurden und ein geschätzter Schaden von 100 000 Euro entstanden ist.


Die beiden 53 Jahre alten Werksmitarbeiter waren in einem Fabrikgebäude um 18.15 Uhr damit beschäftigt, Abfallprodukte in Behältnisse zu füllen, als es zu einem Brand kam. Möglicherweise ging dem eine chemische Reaktion der Stoffe voraus, dies ist aber derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Das Feuer erfasste in der Lagerhalle auch die darin befindlichen übrigen Abfallprodukte.

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Die beiden Arbeiter wurden zum Glück nur leicht verletzt und kamen zur Beobachtung in das Krankenhaus nach Mühldorf. Der Werksfeuerwehr gelang es rasch, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und schließlich zu löschen. Der entstandene Sachschaden wird aber dennoch auf rund 100 000 Euro geschätzt. Eine Gefahr für die Bevölkerung im Umfeld der Chemiefirma in der Liebigstraße bestand nicht, so die Feuerwehr.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) übernahm am Unfallort die ersten Untersuchungen, inzwischen wurde der Fall von der Kripo Mühldorf übernommen. Die Ermittlungen zur Ursachenfindung dauern an, konkrete Aussagen können derzeit noch nicht getroffen werden.

Erstmeldung, Donnerstag, 21.30 Uhr:

In einem Chemiewerk in der Liebigstraße in Aschau am Inn kam es am heutigen Donnerstagabend gegen 18.20 Uhr zu einem Arbeitsunfall, bei dem zwei Beschäftigte verletzt wurden. Durch den ausgelösten Brand entstand erheblicher Sachschaden.

Bei Abfüll- oder Umfüllarbeiten in einem Gebäude auf dem Betriebsgelände kam es zu einer chemischen Reaktion (Verpuffung oder Explosion) des Inhaltes eines Behältnisses. Zwei Arbeiter erlitten leichtere Verletzungen und kamen zur Untersuchung in das Krankenhaus nach Mühldorf. Es brach ein Brand aus, den die Werksfeuerwehr rasch unter Kontrolle brachte und ablöschte. Der entstandene Sachschaden beträgt aber ersten Schätzungen zufolge bis zu 100.000 Euro. Nach Auskunft der Integrierten Leitstelle (ILS) bestand für die Bevölkerung keine Gefährdung.

Derzeit sind Beamte des Kriminaldauerdienstes am Einsatzort und führen die ersten Untersuchungen zum Unfallhergang durch. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums wird im Laufe des morgigen Tages in dieser Sache ausführlicher nachberichten.