Festnahme Verhaftung Handschellen
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Foto: Symbolbild Bundespolizei

Zwei Personen, vier Haftbefehle: Bundespolizei bringt Straftäter hinter Gitter

Mühldorf/Freilassing – Die Bundespolizei brachte am Montag, 17. Januar, zwei Personen hinter Gitter. Diese wurden mit insgesamt vier Haftbefehlen gesucht.


Am Montagvormittag stellte sich ein 26-jähriger Serbe beim Bundespolizeirevier Mühldorf selbst. Er gab an, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Einreiseverbot vorlag.

Dass die Staatsanwaltschaft Freiburg zudem noch mit zwei Haftbefehlen wegen Raubes und Wohnungseinbruchsdiebstahls nach ihm fahndete, war dem 26-Jährigen bei seiner Selbststellung wohl nicht bewusst.

Die Mühldorfer Bundespolizisten zeigten den Serben wegen der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts entgegen des Einreiseverbotes an. Anschließend lieferten ihn die Polizisten in eine Haftanstalt ein, wo er die nächsten 901 Tage verbringen muss.

Ähnlich erging es einem 24-jährigen Deutschen, den Freilassinger Bundespolizisten am Montagnachmittag, 17. Januar, auf einem Parkplatz an der A8 bei Traunstein als Beifahrer kontrollierten.

Ein Abgleich seiner Personalien im Fahndungssystem ergab, dass der junge Mann ebenfalls mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Fahren ohne Fahrerlaubnis suchten die Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden nach dem 24-Jährigen.

Da der Deutsche die geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, brachten ihn die Bundespolizisten für die kommenden 175 Tage in die nächste Justizvollzugsanstalt.

fb/red