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Zwei Punkte und ein Strich

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Haus mit Gesicht
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Das menschliche Gehirn nimmt manchmal Gesichter wahr, wo gar keine sind. Foto: Martin Schutt/dpa Foto: dpa

Das Dach sieht ja aus, als hätte es zwei Augen! Dabei sind es nur ganz normale Fenster.


Oft haben wir den Eindruck, dass wir Gesichter erkennen, wo eigentlich keine sind: an Wänden, Schildern und Geräten mit Lampen und Schaltern zum Beispiel.

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Auch Forscher haben sich schon gefragt, warum wir überall Gesichter erkennen. Ein Experte erklärt das Ganze so: Wir Menschen leben in Gemeinschaften. Für uns ist es deshalb wichtig, von früh auf Gesichter zu erkennen. So gelingt es uns, in unserer Umgebung andere Leute zu finden und mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

Forscher haben herausgefunden: Schon Säuglinge seien in der Lage, Gesichter wahrzunehmen. Damit unser Gehirn in unserem Blickfeld ein Gesicht vermutet, reichen bereits ein paar grobe Anzeichen aus. Zwei Punkte und ein Strich genügen manchmal. Deshalb lächeln uns eben nicht nur menschliche Gesichter an. Sondern ab und an auch Autos, Bäume und die Wolken im Himmel.

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MIT-Forschung zu Pareidolie