weather-image
23°
39-Jähriger überschlägt sich bei der Abfahrt nach Anger – 36-Jähriger überschlägt sich nach Bremsfehler auf dem Weg nach Teisendorf

Zwei schwer verletzte Mountainbiker am Teisenberg

Teisendorf – Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger und der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes mussten am Mittwochabend zwei gestürzte und schwer verletzte Mountainbike-Fahrer am Teisenberg versorgen und abtransportieren.

Foto: Leitner, BRK BGL

Gegen 20.30 Uhr fuhr eine Dreier-Mountainbike-Gruppe von der Stoißer Alm in Richtung Anger ab, als ein 39-Jähriger mit seinem Marin auf etwa halber Strecke in einer Linkskurve zu weit nach rechts geriet. Im losen Schotter verlor der Mann aus dem Landkreis Altötting die Kontrolle, kam nach rechts vom Weg ab und überschlug sich.

Anzeige

Die Bergwacht und die Besatzung des Rettungswagens des Reichenhaller Roten Kreuzes konnten die Unfallstelle direkt anfahren und brachten den Mann nach medizinischer Erstversorgung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Sein Fahrradhelm schütze ihn vor schlimmeren Kopfverletzungen, allerdings verletzte er sich schwerer an der Schulter. Am Fahrrad entstand kein Schaden.

Direkt danach: Ein zweiter Notruf

Als die Einsatzkräfte abrücken wollten, wurde per Notruf ein weiterer Radsturz mitgeteilt: Von der Stoißer Alm kommend fuhr eine Fünfer-Mountainbike-Gruppe in Richtung Teisendorf ab. Gegen 21.15 Uhr überbremste ein 36-Jähriger das Vorderrad, der innerhalb der Gruppe mit seinem Müsing fuhr. Das Rad blockierte und es überschlug den Mann aus dem Landkreis Traunstein. Da er keinen Helm getragen hatte, wurde er schwerer am Kopf verletzt.

Die Rettungswagen-Besatzung des Freilassinger Roten Kreuzes und konnte direkt zur Unfallstelle fahren; die Bergwacht brachte den Reichenhaller Notarzt zum Patienten. Der Mann wurde nach medizinischer Erstversorgung ins Klinikum Traunstein eingeliefert. Am Fahrrad entstand kein Schaden.

Gegen 21.45 Uhr gingen dann noch mehrere Notrufe wegen vermeintlicher Lichtzeichen aus dem Pidinger Klettersteig in den Nordwänden des Hochstaufens ein, wo aber lediglich Bergsteiger zu später Stunde noch mit Stirnlampen bei einer Nacht-Begehung unterwegs waren.

Pressemeldung des BRK BGL

Foto: Leitner, BRK BGL