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Sie holte sich den Titel bei den Damen 60: Ursula Geiger (Mitte), der BTV-Vizepräsident Christian Wenning (links) und TCA-Vorsitzender Jakob Schweyer gratulierten.
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Marlies Danner (rechts) vom TSV Siegsdorf gewann das Finale der Bayerischen Meisterschaften der Damen 70 gegen Heide Fröysok. (Fotos: BTV)

Zwei Titelgewinne für die Tennis-Damen des TSV Siegsdorf

Gleich zwei Titelgewinne bei den Bayerischen Meisterschaften im Tennis darf der TSV Siegsdorf bejubeln: Ursula Geiger wurde Meisterin bei den Damen 60, während Marlies Danner die Konkurrenz der Damen 70 zu ihren Gunsten entschied. Mitfreuen darf sich aber auch der TC Übersee: Dort ist Geiger Zweite Vorsitzende. 


Beide Spielerinnen sind übrigens auch in der erfolgreichen Mannschaft der Damen 60 des TSV in der Regionalliga Südost aktiv. Dort führen die Siegsdorferinnen momentan das Feld mit 6:0 Punkten an und gastieren an diesem Samstag (12 Uhr) Uhr bei Verfolger TC Herrsching (2./5:1) zum wohl vorentscheidenden Duell um die Meisterschaft in der Regionalliga.

Dabei wird Uschi Geiger auch wieder auf die Herrschingerin Petra Apostolopoulos treffen, die bei den Herrschingerinnen – ebenso wie Geiger beim TSV – auf Position 1 gesetzt ist. Bei den Titelkämpfen, die in Augsburg vom TC Siebentisch Augsburg ausgerichtet wurden, bestritt Geiger nach ihrem 6:1, 6:3-Erfolg im Viertelfinale gegen Irmgard Kramel (SG Post Süd Regensburg) das Halbfinale gegen Apostolopoulos. Dabei gab ihre Gegnerin beim Stand von 6:2, 4:0 für Geiger im zweiten Satz auf, »und zwar, weil ihr das aussichtslos erschien«, berichtet Geiger. Zumal die Wettkämpfe bei brütender Hitze stattfanden. »Aber die Veranstalter hatten ein Einsehen: Wir aus den älteren Leistungsklassen wurden frühmorgens angesetzt, da war es noch nicht ganz so schlimm.«

Im Finale traf Geiger auf Jutta Koldehoff vom STK Garching, die sie glatt mit 6:2, 6:0 bezwang. Das war durchaus nicht unbedingt zu erwarten gewesen: »Gegen sie habe ich auch schon verloren«, weiß Geiger.

Deren Teamkollegin Marlies Danner musste bei den Damen 70 zunächst in einer Dreiergruppe um den Einzug ins Endspiel kämpfen. Sowohl gegen Maria Reitmair (TSV Forstenried München) beim 6:0, 6:2 als auch gegen Gabriele Herz (TC Kaufering) beim 6:2, 6:2 zeigte sich Danner souverän. Dies war auch im ersten Satz des Endspiels gegen Heide Fröysok (TV Stockdorf) so, den sie mit 6:1 gewann. Im zweiten Durchgang aber ging die Stockdorferin etwas überraschend mit 4:0 in Führung, ehe Danner letztlich doch noch souverän mit 6:4 den Satz und damit den Titel gewann. »Wir waren beide topgesetzt, aber es war trotzdem bei dieser Konkurrenz nicht selbstverständlich, dass wir gewinnen. Schließlich waren auch die weiteren Spitzenleute aus der Rangliste am Start«, betont Geiger. Doch das Siegsdorfer Duo setzte seine Stärken dagegen. »Marlies Danner spielt unglaublich ballsicher und taktisch sehr geschickt«, hebt sie die Vorzüge ihrer Teamkollegin hervor. »Und bei mir kamen die Konkurrentinnen mit meinem schnellen Spiel nicht zurecht. Ich mache viel Beinarbeit und bin auch konditionell stark«, freut sich Geiger.

Ein Lob hat sie auch für den Veranstalter der Titelkämpfe übrig, die erstmals in Augsburg ausgetragen wurden. Trotz der über 400 Teilnehmer in den zahlreichen Altersklassen habe alles gut funktioniert. »Es war sehr gut organisiert, und das ist eine tolle Anlage«, schwärmt Geiger. Bei den Aktiven sicherten sich Anja Wildgruber (MTTC Iphitos München) und Leopold Zima (TC Großhesselohe) die Meisterschaft. Wildgruber setzte sich im Finale gegen Laura Putz (TC Aschheim) mit 6:1, 6:2 durch, Zima bezwang Hannes Wagner (TC Schießgraben Augsburg) mit 7:5 und 6:4.

Erfolgreichster Verein war der STK Garching mit vier Titelgewinnen, immerhin einen gab's auch für den TSV Wasserburg: Bei den Damen 65 setzte sich Margot Schnaitter gegen Silvia Huber-Obermeier (TB/ASV Regenstauf) mit 6:2, 6:2 durch.

Nun geht es mit den Spielen in den Ligen weiter. Und auch da wollen Geiger und Danner auf Erfolgskurs bleiben ...

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