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Zwei Türken illegal über die Grenze gebracht

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Foto: Bundespolizei

Bad Reichenhall – Bundespolizisten überprüften am Mittwoch an der Kontrollstelle Walserberg auf der A8 ein Fahrzeug mit Schweizer Zulassung.


Darin befanden sich vier türkische Staatsangehörige, von denen zwei keine erforderlichen Einreisepapiere vorweisen konnten. Bei ihnen besteht der Verdacht der unerlaubten Einreise nach Deutschland. Auch gegen die beiden anderen Insassen wird ein Strafverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

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Gegen 21 Uhr stellten die Freilassinger Bundespolizisten die Personen in einem weißen Pkw bei der Grenzkontrolle fest. Auf dem Rücksitz befanden sich ein 19- und ein 34-jähriger Türke, die keine Ausweisdokumente mit sich führten. Gegen sie besteht der Verdacht der unerlaubten Einreise nach Deutschland. Der Fahrer und der Beifahrer konnten sich ordnungsgemäß ausweisen.

Gegen sie besteht der Verdacht des Einschleusens von Ausländern. Zudem fanden die Bundespolizisten bei dem 37 Jahre alten Beifahrer einen gefälschten spanischen Führerschein auf. Ihn erwartet neben dem Schleusungsverfahren zusätzlich eine Anzeige wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise. Alle Personen mussten den Beamten zur Dienststelle nach Freilassing folgen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Geschleusten an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben. Der Fahrer musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro entrichten. Der gefälschte Führerschein des Beifahrers wurde durch die Bundespolizei Freilassing sichergestellt. Beide konnten aufgrund ihres festen Wohnsitzes in der Schweiz ihre Reise dahin fortsetzen.