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Zwei Wochen, zwei Wettkämpfe

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Für unsere Sportredakteurin Stephanie Brenninger steht heute ein Zeitfahren auf dem Programm – und zwar drinnen auf der Rolle.

Der Triathlon-Selbstversuch unserer Sportredakteurin Stephanie Brenninger geht weiter. Nachdem sie bereits über die Sprint-, die Kurz- und die Mitteldistanz gestartet ist, will sie nach einem Übergangsjahr in diesem September erstmals auf die Langdistanz gehen und dabei 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen.


Oh Mann! Ich sag's Ihnen! Bei mir steigt gerade mal wieder die Anspannung! Ich habe jetzt nämlich zwei Wettkämpfe kurz hintereinander auf meinem Plan stehen! Virtuell versteht sich. Meine Trainerin Pamela Gutsch hält mich ganz schön auf Trab – und eines wird es mir so garantiert nicht im Training: langweilig! Und die Motivation verliere ich so ganz sicher auch nicht.

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Los geht's heute mit einem kleinen Zeitfahren auf dem Rad – und zwar drinnen auf der Rolle. Das habe ich echt noch nie gemacht und ich will dabei vor allem eines: ganz schnell fahren! Denn ich bin mir ganz sicher: Das Radtraining über den Winter hat mich definitiv wieder ein Stück weiter nach vorne gebracht. Und jetzt will ich mein Gefühl eben auch noch an Zahlen festmachen können – denn auch das gibt eben wieder eine Extra-Portion an Motivation.

Meine Verschnaufpause wird dann aber nur kurz sein: Denn schon am übernächsten Wochenende geht's weiter – und zwar mit dem »Mountainman«. Der Winter-Berglauf hätte eigentlich wieder in Reit im Winkl stattfinden sollen, doch er musste wegen der Pandemie abgesagt werden. Das ist echt schade, laufen werde ich aber freilich trotzdem. Die Route werde ich mir aber ein wenig anders legen – und so ungefähr habe ich sie schon im Kopf. An diesem Wochenende werde ich das Ganze aber nochmals testen – so ein Do-it-yourself-Wettkampf macht im Vorfeld echt richtig Arbeit.

Davor stehen aber noch ein paar lange Einheiten für mich an. Ich hab's vergangene Woche ja schon angedeutet, zurzeit habe ich echt ein ganz schönes Trainingspensum zu bewältigen. Aber das macht nichts: Denn man fühlt sich hinterher echt richtig gut dabei, wenn man das Training wieder geschafft hat.

Und es ist gerade auch ganz wichtig, dass ich mich zwischen den Einheiten gut regenerieren kann – und das heißt für mich: dehnen und rollen. Sie wissen ja, das mag ich so ganz und gar nicht. Aber auch in diesem Punkt habe ich die vergangenen Monate echt ganz viel dazu gelernt und eines gemerkt: Ohne diese Einheiten geht's nicht mehr. Und mein kleiner Freund, der Schweinehund, kommt aus dem Weinen gar nicht mehr heraus. Denn jetzt muss er noch länger warten, bis er endlich mal auf die Couch darf. Stephanie Brenninger

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