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Nach G20-Krawallen

Zweiter Prozess: Verstoß gegen Bewaffnungsverbot

Ein 24-Jähriger soll in seinem Rucksack sechs Feuerwerkskörper, ein nicht zugelassenes Reizstoffsprühgerät, eine Taucherbrille und zwei als Zwillengeschosse geeignete Glasmurmeln gehabt haben.

G20-Ausschreitungen
Rund um den G20-Gipfel im Juli kam es zu heftigen Ausschreitungen. Foto: Marcus Brandt Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Vor dem Amtsgericht Hamburg findet heute ein weiterer Prozess im Zusammenhang mit den G20-Krawallen statt. Ein 24-Jähriger aus Polen wird beschuldigt, am 8. Juli auf dem Weg zu einer Demonstration unter dem Motto «G20 not welcome: Grenzenlose Solidarität statt G20» gegen das Bewaffnungsverbot verstoßen zu haben.

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Unterstützer aus der linken Szene haben zu einer Kundgebung vor dem Gericht aufgerufen (10.00 Uhr). In einem ersten Prozess war am Montag ein 21-Jähriger aus den Niederlanden zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden. Damit ging das Gericht deutlich über die Strafforderung der Staatsanwaltschaft hinaus, die ein Jahr und neun Monate gefordert hatte.