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Brand entfacht durch Menschenhand

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Das Feuer hat im Haus so ziemlich jeden Raum erwischt. Der Schaden ist groß. (Foto: Pfeiffer)

Bischofswiesen – Die oberen Stockwerke des Bettenhauses des Hotel »Geiger« sind zerstört, die Brandursache war bislang unbekannt. Jetzt wurde die Polizei auf Anfrage allerdings deutlicher.


Ob es eine konkrete Brandstiftung war oder doch nur aus reiner Fahrlässigkeit zum Feuer kam – das werde man nicht mehr feststellen können, sagte ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim auf Anfrage dieser Zeitung. Die Kripo hatte seit letztem Donnerstag ermittelt, die Spurensuche war aber erfolglos, von möglichen Tätern gibt es keine Spur. Fakt sei aber, dass Menschen am Werk gewesen waren, so der Polizeisprecher. Denn anders hätte das Feuer nicht entstehen können. Zum einen ist das Gebäude offen, es ist sehr feucht, modrig, es müffelte nach Schimmel. Zum anderen war der Strom dort seit 15 Jahren abgeschaltet. Bekannt sei der Polizei aber gewesen, dass sich hier regelmäßig Leute herumgetummelt hätten. Wie der Brand aber nun entstanden war, »das werden wir nicht mehr klären können«.

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Eine Woche nach dem Brand ist es um das mehrstöckige Bettenhaus wieder ruhig geworden. Weite Teile des Daches sind entfernt, die Hauswand an vielen Stellen schwarz von Rauch und Ruß. Bei einer Stippvisite im Haus, mit Genehmigung des Hotelbesitzers, wird das ganze Ausmaß des Brandes deutlich.

Zwei Stockwerke sind komplett in Mitleidenschaft gezogen, die Treppen im Haus sind löschwasserdurchtränkt, es stinkt nach Verbranntem. Unzählige Fensterscheiben sind eingeschlagen, Teile des Holzmobiliars durch das Feuer zerstört. Kilian Pfeiffer

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