Eine Tradition lebt – Trotz Baustelle: Buttnmandllauf der Struber Jager findet statt

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Der Winter hat Einzug gehalten im Berchtesgadener Talkessel und die Struber Jager stehen parat für den Buttnmandl-lauf. Die Vorbereitungen dafür sind nahezu abgeschlossen und darüber freuen sich (v.l.): Oberstabsfeldwebel d.Res. Sepp Pfnür, Stabsfeldwebel a.D. Joachim Schwab, Kommandeur Oberstleutnant Marc Nolte, Oberstabsfeldwebel a.D. Hans Denk und Hauptfeldwebel Sebastian Weibhauser. (Foto: Helmuth Wegscheider)

Bischofswiesen – Der Winter hat Einzug gehalten in der Region und die Stimmung auf die Vorweihnachtszeit ist schon erkennbar. Das Brauchtum im Talkessel wird groß geschrieben und ein großer Teil davon sind die Buttnmandl, die am 5. und 6. Dezember durch die Lande ziehen. Seit 63 Jahren machen das auch die Struber Jager. 1962 ins Leben gerufen vom damaligen Hauptfeldwebel Helmut Weinbuch. Am 5. Dezember wird wieder pünktlich um 14 Uhr das Kasernentor geöffnet und der Nikolaus mit seinen Engeln, den Buttn-mandln und Kramperl sowie den Mulis von der Tragtierkompanie aus Bad Reichenhall marschieren von der Jägerkaserne zum Schloßplatz in Berchtesgaden, begleitet von einigen Musikanten, die auf der Kutsche mitfahren werden.


Vieles ist eingespielt und jeder weiß was zu tun ist, doch im Laufe der Zeit muss auch immer wieder nachgerüstet werden. Zum 60-jährigen Jubiläum spendierten die Talkesselgemeinden neue Larven für die Buttn-mandl und auch die Bekleidung für die Engel muss ständig instand gehalten werden. »Es gibt immer was zu tun und alles muss in Schuss bleiben. Sei es zunächst das Besorgen des Strohs zum

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