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Die Berchtesgadener kennen ihre Flora

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Aus fast 1 100 Einsendungen ermittelten die beiden Glücksfeen Melanie Kastner (2.v.r.) und Ricarda Hiebl (2.v.l.) die Preisträger beim diesjährigen Weihnachtspreisausschreiben. Die Ziehung überwachten Rita Cebulla, ehemalige Direktorin des Amtsgerichts Traunstein, und Preisausschreiben-Erfinder Hans Stanggassinger. Foto: Anzeiger/Kastner
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Die Christrose ist freilich auf berchtesgad'nerisch die Schneekada. Foto: Hans Stanggassinger
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Berchtesgaden – Das diesjährige Weihnachtspreisausschreiben des »Berchtesgadener Anzeigers« war eines der beliebtesten in der 30-jährigen Geschichte der Adventsaktion. Fast 1 100 Leserinnen und Leser testeten diesmal ihr heimatkundliches Wissen und 60 von ihnen werden für ihre Mühe, die hoffentlich auch Spaß gemacht hat, mit einem Preis belohnt. Grund zur besonderen Freude hat Christine Hasenknopf aus Bischofswiesen. Den Lösungsschein der 67-Jährigen zogen die beiden Glücksfeen Melanie Kastner und Ricarda Hiebl als ersten. Die glückliche Gewinnerin bekommt Reisegutscheine über je 150 Euro für zwei Personen mit Omnibus Schwaiger aus Bischofswiesen für eine Reise nach freier Wahl.


Hans Stanggassinger kennt sich aus mit der heimischen Flora. Als Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung ist er sommers wie winters viel unterwegs im Schutzgebiet, fotografiert Pflanzen und Tiere und erklärt den Besuchern die Natur. Für das diesjährige Weihnachtspreisausschreiben hat er sich 20 Pflanzen herausgesucht und wollte wissen, wie diese auf berchtesgad'nerisch heißen. Die meisten Leser ordneten auf dem Lösungsschein die verschiedenen Begriffe auch richtig zu. Das freute bei der Ziehung nicht zuletzt die Jury, bestehend aus Weihnachtspreisausschreiben-Erfinder Hans Stanggassinger, der ehemaligen Traunsteiner Amtsgerichtsdirektorin Rita Cebulla und »Anzeiger«Redaktionsleiter Ulli Kastner.

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Besonders beeindruckt hat die Jury eine Teilnehmerin aus Grassau, die den offiziellen Pflanzennamen und den Berchtesgadener Begriffen auch noch die lateinischen Bezeichnungen hinzugefügt hat. Da heißt das Edelweiß dann nicht nur Jagableami, sondern auch noch Leontopodium nivale. Und bei der Christrose steht nicht nur Schneekada, sondern auch noch Helleborus niger. Dass dieser Lösungsschein dann tatsächlich gezogen wurde, hatte allerdings nichts mit dieser Fleißaufgabe zu tun, sondern war reiner Zufall.

Alleine die richtige Zuordnung der Berchtesgadener Begriffe war Voraussetzung für einen Preisgewinn. Und da hatten die meisten keine Probleme. Naturliebhaber wissen freilich, dass das Schustanagei der Frühlingsenzian ist, dass die Berchtesgadener Pfaffnschuah zum streng geschützten Frauenschuh sagen, dass der Begriff Jagabrout für die Silberdistel steht und dass das Miürzenfeigei das Berchtesgadener Synonym für das Leberblümchen ist.

Vielleicht hat das Weihnachtspreisausschreiben schon ein wenig die Vorfreude auf den Frühling geweckt. Denn dann darf man all diese herrlichen Pflanzen wieder entdecken. Aber ein paar Wochen sollte man dem Winter schon noch gönnen, ehe Schneekada und Schuastanagei das Blumenjahr 2014 einläuten.

Unsere Gewinner

Der 1. Preis, Reisegutscheine über je 150 Euro für zwei Personen von Omnibus Schwaiger, Bischofswiesen, für eine Reise nach freier Wahl, geht an Christine Hasenknopf, Niernthalweg 6, Bischofswiesen.

Über den 2. und 3. Preis, je zwei Gutscheine für Kulturschmankerl (wahlweise: Königs-Seerenade, Kehlstein bei Nacht, 's jagerische Leb'n oder Hl. Nacht in St. Bartholomä), dürfen sich Maria Palzer, Reschenweg 2, Ramsau, und Anna Ebner, Scharitzkehlstraße 8, Berchtesgaden, freuen.

Den 4. Preis, zwei Eintrittskarten für die Einfahrt ins Salzbergwerk zur »Salzzeitreise«, hat August Stengle, Hofreitstraße 35, Schönau am Königssee, gewonnen.

Der 5. bs 9. Preis, je zwei Frühstücksgutscheine für das Hotel »Edelweiß«, gehen an: Erika Schwarz, Gregor-Mendel-Straße 2, Bischofswiesen; Franz Kurz sen., Klammweg 1, Maria Gern; Heide Seidinger, Doktorberg 40, Berchtesgaden; Helga Irlinger, Salzburgerstraße 29, Berchtesgaden; Anna Oeggl, Klaushäuslweg 46, Winkl.

Die Preise 10. bis 15, je zwei Wert-Gutscheine zum Eintritt in die Watzmann Therme, haben gewonnen: Maria Petersen, Roßfeldstraße 28, Berchtesgaden; Brunhilde Ziegler, Spornhofweg 7, Berchtesgaden; Georg Renoth, Klammweg 3, Maria Gern; Irmgard Westermayer, Weiherweg 13, Regensburg; Julia Hopfinger, Triebenbachstraße 15, Ramsau; Georg Scherer, Buchenötz 2, Schönau am Königssee.

Die Preise 16 bis 20, je zwei Eintrittskarten für das »Haus der Berge«, gehen an: Sonja Brandner, Waldhauserstraße, Schönau am Königssee; Rudolf Graßl, Schulweg 41, Oberau; Brigitte Damböck, Eisenrichter 10, Bischofswiesen; Korbinian Eisenbichler, Unterettenberg 3, Marktschellenberg; Maridl Votz, Riesenbichel 30, Ramsau.

Die Preise 21 bis 50, je ein Sachbuch oder Bildband, bekommen: Michael Hölzl, Carl Thielstraße 13, Regensburg; Waltraud Rasp, Gastagweg 3 1/2, Marktschellenberg; Katharina Grill, Graßlergasse, Ramsau; Hans Hillebrand, Silbergstraße 59, Bischofswiesen; Josef Fuchs, Stangerriegl 3, Bischofswiesen; Maria Maltan, Am Forstamt 11, Ramsau; Evi Lutz, Hellielstraße 12, Schönau am Königssee; Christoph Resch, Hammerstielstraße 18, Schönau am Königssee; Gudrun Herrmann, Fischmichlstraße 6, Schönau am Königssee; Maria Angerer, Hinterau 3, Bischofswiesen; Gabi Moldan, Richard-Voss-Straße 64, Königssee; Brigitte Moderegger, Koppenweg 16, Bischofswiesen; Albert Kurz, Gebirgsjägerstraße 45, Bischofswiesen; Martin Liebl, Drei Steine 4, Schönau; Monika Baumgartner, Schulweg 41, Oberau; Anna Gatz, Stangerötz 8, Bischofswiesen; Hermine Walch, Kirchplatz 5, Maria Gern; Christl Meixner, Franz-Geiger-Straße 4, Bischofswiesen; Silvia Nißl, Heidstaudenstraße 3, Grassau; Michael Lochner, Jennerbahnstraße 42, Schönau am Königssee; Michaela Sachenbacher, Schwarzecker Straße 27, Ramsau; Christl Köppl, Nesseltalweg 3, Marktschellenberg; Anton Stanggassinger, Anton-Adner-Straße 8, Schönau am Königssee; Birgit Kuder, Uhlmühlweg 17, Bischofswiesen; Therese Greilinger, Alte Königsseer Straße 28, Schönau am Königssee; Christa Schmuck, Am Mühlbach 15, Berchtesgaden; Karin Klecker, Koch-Sternfeld-Straße 22, Berchtesgaden; Katharina Schnur, Königsseer Straße 58, Berchtesgaden; Josef Guggenbichler, Waltenbergerstraße 67, Berchtesgaden; Rudolf Lenz, Bachmannweg 17, Bischofswiesen.

Als Preise 51 bis 60 haben je einen Nationalparkkalender 2014 gewonnen: Holger Schöne, Schwarzecker Weg 19, Ramsau; Edith Panovsky, Erlenweg 12, Bischofswiesen; Sabine Seifert, Rabensteinweg 10, Bischofswiesen; Dieter Hillebrand, Haus Talruh/Hansererweg, Berchtesgaden; Uschi Schwaiger, Doktorberg 10, Berchtesgaden; Monika Kraft, Roßfeldstraße 124, Berchtesgaden; Alfons Zuhra, Löslerstraße 3, Schönau; Irmgard Wendl, Salzburger Straße 35, Berchtesgaden; Franz Reichlmeier, Locksteinstraße 11, Berchtesgaden; Maxi Hasenknopf, Mehlweg 15, Marktschellenberg.

Verlag und Redaktion gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich. Sie können sich ihre Preise ab heute, 31. Dezember, zu den normalen Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle des »Berchtesgadener Anzeigers« in der Griesstätterstraße 1 in Berchtesgaden abholen. Ulli Kastner