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Generationswechsel bei den Drachenfliegern

Generationswechsel bei den Berchtesgadener Drachenfliegern (v.l.): Kassier Adalbert Hahn, der neue 1. Vorstand Korbinian Stanggassinger, Zeugwart Anton Lenz, der ehemalige 1. Vorstand Adolf Brunold, Flugwart Wolfgang Hahn und 2. Vorstand Franz Wenig. Auf dem Bild fehlt Schriftführer Matthias Appel. Foto: privat

Berchtesgaden - Nach insgesamt 16 Jahren kam es an der Spitze des Berchtesgadener Drachenfliegervereins zu einem signifikanten Wechsel in der Vorstandschaft. Korbinian Stanggassinger löste Adolf Brunold nach 16 Jahren als 1. Vorstand ab.


Auch bei den Berchtesgadener Drachenfliegern steht das Vereinsleben nicht still. Besonders in den letzten Jahren war das Aufkommen eines frischen Windes zu spüren. Nachdem über ein Jahrzehnt kaum mehr Nachwuchs verbucht werden konnte, wurden in den letzten zwei Jahren sechs neue Jungpiloten in die Reihen des Vereins aufgenommen. Hierdurch konnte man das Durchschnittsalter merklich senken.

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Dies war auch auf der Jahreshauptversammlung spürbar. Nach der Begrüßung durch 1. Vorstand Adolf Brunold wurde die Vorstandschaft durch die anwesenden 17 Vereinsmitglieder entlastet. Danach leitete Michael Kipping die Neuwahlen. Dabei wurde der bereits seit 16 Jahren amtierende 1. Vorstand Adolf Brunold durch Korbinian Stanggassinger abgelöst. 2. Vorstand ist jetzt Franz Wenig.

Ferner übernahm Matthias Appel das Amt des Schriftführers. Das Amt des Zeugwarts gab Franz Wenig an Anton Lenz ab. Der amtierende Kassier Adalbert Hahn und Flugwart Wolfgang Hahn wurden in ihren Ämtern bestätigt. Dem Wechsel der Vorstandschaft lagen mehrere Ursachen zugrunde. Einerseits war die bislang amtierende Führung des Vereins nicht mehr aktiv in dem Sport tätig. Andererseits räumten die verdienten Funktionäre selbst eine gewisse »Amtsmüdigkeit« ein und erhoffen sich durch eine Verjüngung der Vorstandschaft frischen Wind.

Korbinian Stanggassinger griff eben diese Punkte in seiner Ansprache nach der erfolgten Wahl als neuer 1. Vorstand auf. Dabei kündigte er auch an, dass er an dem jährlichen Fliegerfest festhalten will. Weiterhin deutete er an, dass eine Vergrößerung der Mitgliederzahl angestrebt und die Attraktivität des Drachenflugsports für Interessierte gesteigert werden soll.

Ferner ist ein Ziel für die künftigen Jahre, den Sport durch Informationsveranstaltungen für die Allgemeinheit präsenter und zugänglicher zu machen.

Klar ist allen Mitgliedern, dass der Verein ohne das Engagement der bisherigen Vorstandschaft in dieser Art und Weise nicht mehr bestehen würde. Deswegen galt der Dank des neuen Vorstands allen bislang Verantwortlichen. M.A.