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In Marktschellenberg gibt es bereits ein Chalet-Dörfchen

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Zwei Chalets sind schon in Betrieb, ein Drittes ist geplant. (Foto: privat)

Marktschellenberg – Ganz Marktschellenberg streitet derzeit über den geplanten Bau eines Chaletdorfs an einem Hang außerhalb des Ortskerns. Was viele nicht wissen: In der Gemeinde gibt es bereits ein Chalet-Dörfchen.


Ebenfalls im Außenbereich, ebenfalls in Hanglage. Und es läuft bestens. »Wir sind sehr zufrieden«, sagt »Lampllehen«-Inhaber Lubomir Rehak.

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Seit 2015 gehören zum beliebten und online bestens bewerteten Hotel »Lampllehen« auch zwei Chalets. Ein Drittes ist bereits genehmigt. »Das war eine gute Investition«, sagt Inhaber Lubomir Rehak. »Chalets liegen im Trend.« Denn die Häuschen böten Gästen mehr Intimität als herkömmliche Hotelzimmer. »Die Gäste sind gerne bereit mehr dafür zu bezahlen, weil sie dort mehr Privatsphäre genießen können«, weiß Rehak. Er habe viele Stammgäste, die das hohe Niveau seiner Hotelzimmer zu schätzen wüssten. Und eben auch welche, die noch ein wenig mehr wollen. Jedes Chalet hat eine Grundfläche von acht mal acht Metern, was eine Wohnfläche von knapp 100 Quadratmetern ergibt.

»Bei der Antragstellung im Jahr 2014 hat es keine Probleme gegeben«, erinnert sich der Hotelier. Das bestätigt Michael Ernst, der Geschäftsleiter der Marktgemeinde Marktschellenberg. »Der Gemeinderat hat das Projekt begrüßt. Es gab keine Gegenstimmen.« Baurechtlich betrachtet handelt es sich um eine Erweiterung eines bestehenden Gewerbebetriebs im Außenbereich.

Zum geplanten Chalet-Dorf des Stuttgarter Hoteliers Andreas Walker möchte sich Lubomir Rehak nicht äußern. Schmunzelnd sagt er nur: »Es freut uns, dass wir in Marktschellenberg akzeptiert werden.« Christian Fischer