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Drei aus vier statt vier aus sechs

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Schnaitsee (pi) - Mit dem Wettkampf in Schnaitsee ist die diesjährige »Starke-Triathlon-Trophy« zu Ende gegangen. Bei den Männern holte sich Julian Erhardt (SG KT Grassau) den Sieg. Bei den Damen konnte sich Tina Wirths (SC Anger Triathlon) durchsetzen. Insgesamt kamen zur 11. Auflage der Serie 129 Athleten in die Wertung, was mit dem geänderten Modus von zwei aus vier zusammenhängt. Zwei der insgesamt sechs Bewerbe mussten nämlich kurzfristig ausfallen.


»Ich würde deshalb nicht von einem neuen Teilnehmerrekord sprechen«, sagt Christine Stadler, die im Frühjahr das Amt des Trophy-Chefs von Georg Kern übernommen hatte. »Die heurige Trophy-Ausgabe war durch die Absage des Bürmooser Triathlons und den Ausfall des Angerer Triathlons geprägt«.

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Wie geplant ging es im Mai mit der Veranstaltung in Waging am See los, es folgten Rabenden und der Thumsee Triathlon. Anger wäre als vierte Station Ende Juli vorgesehen gewesen. Allerdings spielte das Wetter nicht mit. Kurz vor dem Start näherte sich dem Höglwörther See eine Unwetterfront, sodass sich das Organisationsteam um Torsten Wirths aus Sicherheitsgründen für die Absage entschied.

Ein paar Tage zuvor vermeldeten die Veranstalter aus dem österreichischen Bürmoos, dass ihr Wettkampf wegen eines gesundheitlich zwar unbedenklichen Parasiten im See trotzdem ersatzlos gestrichen werden muss. Da für die Trophy-Wertung normalerweise der Modus vier aus sechs gilt, also die vier besten Ergebnisse nach Punkten gewertet werden, musste umdisponiert werden. Drei aus vier erschien den Verantwortlichen nicht fair genug und so entschied man sich für zwei aus vier. Entsprechend viele Triathleten schafften den Sprung in die Gesamtwertung.

Am schnellsten bei den Herren waren Julian Erhardt (SG Katek Grassau) vor Markus Voglmaier (TSV Altenmarkt Team Hungerhuber) und Fabian Rieger (KTM Tri Team). Bei den Damen machte Tina Wirths vom SC Anger das Rennen vor der Vorjahressiegerin Julia Viellehner (Triathlon TSV Altenmarkt) und Andrea Höller (TV Zell am See).

Trotz der beiden Ausfälle zieht Trophy-Kopf Christine Stadler ein positives Resümee. »Auch wenn es zwischenzeitlich etwas turbulent war, haben alle wieder sehr gut zusammengearbeitet. Natürlich braucht es neben verlässlichen Partnern auch treue Sponsoren und die haben wir zum Glück. Unser Grundgedanke, mit der Trophy den Breitensportler für den Wettkampfsport zu begeistern, geht auf. Wir setzen bewusst auf Distanzen, die auch weniger trainierte Triathleten mit Spaß und Freude meistern können.«

Top Five. Männlich: 1. Julian Erhardt SG Katek Grassau, 2. Markus Voglmaier TSV Altenmarkt Team Hungerhuber, 3. Fabian Rieger KTM Tri Team, 4. Martin Kipnick TSV Altenmarkt Team Hungerhuber, 5. Karl Wimmer ATSV Braunau Triathlon.

Weiblich: 1. Tina Wirths SC Anger, 2. Julia Viellehner Triathlon TSV Altenmarkt, 3. Andrea Höller TV Zell am See, 4. Kerstin Troch Vfl Waldkraiburg TRI and BIKE, 5. Maria Weißenbacher Union Tri Run Kuchl. Mettenheim.