Luftverkehr
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Flughafen Salzburg vernetzen: EUREGIO plant Mobilitätskonzept

Der Flughafen Salzburg ist für die bayerische wie für die Salzburger Seite ein zentrales Element im Mobilitätsangebot in der EUREGIO Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein. Dies gelte für die einheimische Bevölkerung genauso wie für Unternehmen und den Tourismus, so der Tenor einer Sitzung des EUREGIO-Präsidiums mit dem Flughafen-Management.

Für den Flughafen soll ein grenz- und branchenübergreifendes Mobilitätskonzept entwickelt werden. Ziel ist, ein mit allen Verkehrsträgern vernetzter Flughafen, der aus der Region optimal erreichbar sein soll, von dem aber auch ankommende Fluggäste gut ihr Endziel in der Region erreichen können, hob Flughafen-Sprecher Alexander Klaus hervor. Insbesondere die Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr, also mit Bus und Schiene, sowie mit alternativen Mobilitätsformen wie etwa Carsharing sei dabei zentral, so Klaus weiter. Das helfe auch als Argument für die Ansiedlung von neuen Betrieben.

»Wir haben mit dem Flughafen Salzburg einen sehr attraktiven Standortfaktor, der für die EUREGIO von sehr großer Bedeutung ist. Eine weiter verbesserte Einbindung in unser grenzüberschreitendes Mobilitätssystem wird diese Attraktivität noch steigern. Dabei ist jedoch auch wichtig, dass sich der Flughafen zu einer strategischen Zielgröße von zwei Millionen Passagieren pro Jahr bekannt hat und auch belastende Themen wie etwa der Fluglärm für beide Seiten erträglich gestaltet werden«, waren sich EUREGIO-Präsident Norbert Meindl, Bürgermeister von Lofer, sowie Vizepräsident Bernhard Kern, Landrat des Berchtesgadener Landes mit der Flughafen-Vertretung einig.

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