Goldenstein-Nonnen dürfen bleiben unter knallharten Bedingungen

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Am 4. September sind die drei Nonnen gegen den Willen des Propstes in ihr Kloster nach Goldenstein zurückgekehrt, Besucher empfangen dürften sie nur vor der Klausur, wo bisher auch die meisten TV-Interviews stattgefunden haben. (Foto: Michael Hudelist)

Salzburg – Die »rebellischen Nonnen« von Schloss Goldenstein haben ihr Ziel (fast) erreicht, der für sie zuständige Propst Markus Grasl vom Stift Reichersberg lenkt ein: »Die Schwestern dürfen bis auf Weiteres im Kloster Goldenstein wohnen«, heißt es in einer Presseaussendung seines PR-Sprechers und Krisenmanagers Harald Schiffl. Allerdings formuliert der Propst zahlreiche Bedingungen, so müssen der Instagram-Account »nonnen_goldenstein« mit mittlerweile fast 100 000 Followern geschlossen und sämtliche Medienkontakte eingestellt werden. Außerdem sollen sich die Helferinnen zurückziehen und die Schwestern »juristische Schritte gegen den Ordensoberen einstellen«. Falls die Schwestern dieses »Angebot« nicht annehmen, müsse Rom entscheiden, ob die Schwestern noch ein klösterliches Leben führen dürfen.


Die Vereinbarung kam für die Öffentlichkeit überraschend, aber im Hintergrund gab es immer wieder Gespräche zwischen dem Anwalt und Helferinnen der Nonnen auf der einen Seite und dem externen Krisenmanager des Stiftes Reichersberg, Harald Schiffl, sowie einem Vertreter der Erzdiözese Salzburg auf der anderen Seite. Am Mittwoch wurde von Schiffl eine Vereinbarung übergeben, in der Propst Grasl

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