KI statt Blockabfertigung auf der Tauernautobahn – Österreichisches Pilotsystem soll auch auf der deutschen A 8 eingesetzt werden

Plus+

Bildtext einblenden
Das neue Transitmanagement präsentierten (v.l.) Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl, Verkehrsminister Peter Hanke, Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. (Foto: Michael Hudelist)

Salzburg – Mit künstlicher Intelligenz (KI), mehr Sensoren, mehr Überkopfwegweisern und mehr Tempo-Drosselung will der Autobahnbetreiber Asfinag in Zukunft mehr Fahrzeuge über die Tauernautobahn in Richtung Süden schleusen. Blockabfertigungen vor den Tunnels sollen damit vermieden werden, falls es trotz KI zu einem Stau kommt, soll der Verkehr schon vor Salzburg-Süd angehalten werden. Neu sind auch – wie in Italien – Auffahrtssperren, wenn die A 10 überlastet ist. »Die Bayern sind mit dieser Maßnahme einverstanden«, so Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, »im besten Fall übernehmen sie das österreichische System dann auch auf die A 8 vor dem Walserberg«.


»Multifunktionales Transitmanagement« heißt das Pilotprojekt, das Österreichs Verkehrsminister Peter Hanke und Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edt-stadler nun vorstellten. 40 Millionen sollen acht neue zusätzliche Überkopfwegweiser und die entsprechende Technik kosten, bezahlt ausschließlich aus dem Baubudget der Asfinag. Bereits im Sommer 2026 sollen die acht neuen Überkopfwegweiser im 30

Dieser Artikel interessiert Sie?

Lesen Sie weiter als Abonnent oder mit einem Zugangspass.

Sie haben bereits ein Benutzerkonto?

Sie haben bereits die Zeitung oder das ePaper abonniert?

Jetzt mit Ihrer Abonummer registrieren
und kostenlosen Zugang erhalten

Zugangspass kaufen

Print- oder Zeitungsabonnement abschließen.