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Kirchenchor Traunwalchen stimmt mit Johannespassion auf Karwoche ein

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Der Kirchenchor Traunwalchen unter der Leitung von Manfred Hausotter führte die Johannespassion in der Pfarrkirche Traunreut auf.

Sie gehört zu den selten gespielten Kirchenmusiken und ist doch eine der Bekanntesten: die Johannespassion von Heinrich Schütz. Das frühbarocke Werk wurde zur Einstimmung auf die Karwoche vom Kirchenchor Traunwalchen unter der Leitung von Manfred Hausotter in der Pfarrkirche Traunreut aufgeführt.


Die Passionsgeschichte stellt hohe Ansprüche und ist nicht einfach zu singen. Der Schwerpunkt in Schütz´ Werk liegt im Gesang der Solisten in Verbindung mit einem vierstimmigen Chorsatz. Die Mitwirkenden verstanden es, die unterschiedlichen Stimmungen der Passionsgeschichte sehr gut zu interpretieren. Ebenso zurückhaltend wie emotional aufgewühlt durchstreiften die von Hans-Bernhard Kesy (Evangelist) gesungenen Rezitative das Leiden und Sterben Christi. Bassist Günter Datz verlieh den Worten Jesu mit seiner profunden Stimme eine verklärte Ruhe und Christian Gerer überzeugte als an der Schuld Christi zweifelnder Pilatus.

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Ein großes Lob verdient auch der Chor, der als Volk, als Kriegsknechte und als Hohepriester Dramatik in das Geschehen brachte. Zur Einstimmung auf das gerade einmal gut eine halbe Stunde dauernde Werk spielte Franz Mitterreier auf der Orgel das Choralspiel zur Passion »O Mensch, bewein dein Sünde groß« von Johann Sebastian Bach. ga