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Betrug an der Haustür: Berchtesgadenerin (92) soll 2000 Euro zahlen

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Foto: Symbolbild, pixabay

Berchtesgaden – Minderwertige Waren zu völlig überzogenen Preisen lieferte eine Vertreiberfirma einer 92-jährigen Rentnerin aus Berchtesgaden – sie sollte 1998 Euro zahlen.


Update, Mittwoch:

Einer 92-jährigen Berchtesgadenerin wurden von einem bisher unbekannten Pärchen astronomische Texte und Bilder zum Bestellen angeboten. Nach kurzer Zeit erhielt die Frau ein Päckchen mit einer in Samt eingelegten Box, deren Inhalt aus sogenannten Nachdrucken, einem Buch und einer spanischen Urkunde über eine angeblich limitierte Auflage bestand.

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Rechnung in Höhe von fast 2000 Euro

Die beiliegende Rechnung belief sich zum Schreck der Seniorin dann allerdings auf 1998 Euro. Gegen die Vertreiberfirma wurde Anzeige wegen Betruges erstattet.

Die Polizei Berchtesgaden bittet deshalb insbesondere ältere Mitbürger um Vorsicht bei solchen Haustürgeschäften. Im Zweifel kann hier jederzeit bei der Polizei nachgefragt werden.

Erstmeldung: Polizei Berchtesgaden warnt vor Anrufen mit der Vorwahl 0023

Vor Anrufen mit der Vorwahl +23 aus Afrika warnt derzeit die Polizei die Bürger in Berchtesgaden. Diese Personen können nichts Gutes im Schilde führen.

Ein besorgter Mitbürger meldete den Beamten der Berchtesgadener Polizei Anrufe mit der Vorwahl 0023. Wer einen Anruf mit dieser Vorwahl erhält, wird von Personen angerufen, die sich irgendwo auf dem afrikanischen Kontinent befinden. Diese führen mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts Gutes im Schilde.

Bei diesen Anrufen handelt es sich um mögliche Vorbereitungshandlungen für eine Straftat. Diese sind straffrei. Man sollte auf kein Gespräch eingehen. Die Polizei bittet die Bürger, einfach aufzulegen oder derartige Anrufe gar nichts erst entgegenzunehmen.

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