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Die besten Skibergsteiger sind aus Berchtesgaden

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Theresa Grassl vom DAV Regionalstützpunkt Berchtesgaden auf den letzten Metern ins Ziel. (Foto: Johannes Schmid)

Saalbach – Die jungen Skibergsteiger des DAV Regionalstützpunktes Berchtesgaden stellten am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Saalbach ihre Klasse unter Beweis. Toni Palzer wird Deutscher Meister bei den Herren, Stefan Knopf läuft bei den Junioren auf den ersten Platz, Theresa Grassl bei den Juniorinnen auf den zweiten.


Toni Palzer lief auf der nassen und steilen Strecke in einer Zeit von 18:20 Minuten unangefochten vor Thomas Trainer (20:03 Minuten) und Philipp Schädler (20:30 Minuten) zum Deutschen Meistertitel. Josef Huber vom DAV Regionalstützpunkt Berchtesgaden lief vor seinem Freund und Trainingspartner Markus Hölzl auf den sechsten Platz. Florian Aschauer kam auf Platz 17. Mit diesen Leistungen zeigten die Berchtesgadener Skibergsteiger eindrucksvoll, dass das Berchtesgadener Land zu Recht als Hochburg des deutschen Skibergsteigens bezeichnet wird.

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Das Nachwuchstalent Stefan Knopf zeigte bei seinem erst dritten Rennen, dass er bereits mit der deutschen Spitze mithalten kann. In einer Zeit von 22:00 Minuten sicherte er sich den Sieg bei den Junioren. Dass sich das harte Training während der Sommermonate bezahlt macht, merkte die junge Berchtesgadenerin Theresa Grassl, nachdem sie mit einer Zeit von 33:51 Minuten als Zweite bei den Juniorinnen ins Ziel kam.

Zahlreiche mitgereiste Zuschauer aus dem Berchtesgadener Land feuerten die Berchtesgadener Skibergsteiger auf den letzten Metern zum Ziel lautstark an. Bei fast sommerlichen Temperaturen kämpften sich die Athleten die nasse und steile Aufstiegsspur hinauf. Die Wettkampfstrecke führte über 550 Höhenmeter und 1,8 Kilometer hinauf zur Mittelstation der Schönleitenbahn in Saalbach.

Stimmen zum Rennen

Stefan Knopf: »Im Großen und Ganzen bin ich total zufrieden. In Schladming war's ja leider nicht so toll für mich. Diese Woche konnte ich vorher zweimal mit Toni trainieren. Das Training mit ihm ist wichtig für mich, weil er mir viele Tipps geben kann.«

Theresa Grassl: »Die Strecke war heute schon ziemlich steil. Das liegt mir ehrlich gesagt nicht so. Ich mag's lieber ein bisschen flacher. Ich bin aber ganz zufrieden mit meiner Leistung und war überrascht von meiner Zeit. Zusammen mit Beatrice Soyter habe ich im Sommer richtig gut trainiert und das merke ich jetzt. Ich freue mich auf mein Heimrennen beim Jennerstier. Da möchte ich gerne auf dem Podium stehen. Das Wichtigste ist aber, dass der Spaß am Skibergsteigen nicht verloren geht.«

Toni Palzer: »Irgendwie habe ich mich heute nicht so gut gefühlt, wie ich mir das vorgestellt habe. Am Start habe ich mir gesagt: Das Rennen ist verdammt kurz. Wenn, dann musst du gleich vom Start weg Gas geben. Nach 100 Höhenmetern habe ich mir dann gedacht: Oh, ganz schön schwere Beine hast heute. Dann habe ich mich umgedreht, habe gesehen, dass keiner dran ist und bin es taktisch gelaufen.

Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Jahr schon ziemlich gut bin. Wenn ich nicht krank werde und mich nicht verletze, schaut's deutlich besser aus als letzten Winter. Ich freue mich jetzt auf den Weltcup.«

Sepp Huber: »Am Anfang sind die vorne ein extrem hohes Tempo gegangen. Da konnte ich nicht mit, weil ich wusste, wie steil und hart es am Ende noch wird. Zum Schluss hatte ich noch gute Reserven und konnte einige überholen. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Rennen. Im Vergleich zum Vorjahr merke ich schon, dass eine Leistungssteigerung da ist. Für mich ist der Jennerstier der Saisonhöhepunkt. Da ist auch mehr gefordert, als nur die Piste hochzulaufen.«

Thomas Trainer: »Ich konnte die ganze Woche nicht trainieren, weil ich nach Schladming krank geworden bin. Leider konnte ich daher nicht das Maximum abrufen. Ich wusste aber, dass ich ganz vorne mitlaufen kann. Ich will weiterhin so professionell wie möglich trainieren und vielleicht klappt es dann noch mit dem Sprung in die Nationalmannschaft.« Johannes Schmid