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Hans-Peter Dangschat: »Es braucht eine neue Stadtpolitik«

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Hans-Peter Dangschat

Zur Person: Hans-Peter Dangschat ist 34 Jahre alt, verheiratet und Rechtsanwalt. Er ist zweiter Bürgermeister, Sportreferent und sitzt seit 2008 im Stadtrat. Dangschat geht für die CSU ins Rennen.


Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

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Wie viele Bürger in unserer Stadt bin auch ich der Meinung, dass es eine neue Stadtpolitik braucht. Eine Politik, die vorausdenkt und wieder etwas produktiv voranbringt. Ganz konkret sind die Förderung von Möglichkeiten zum bezahlbarem Wohnen und Bauen, die Steuerung, wo und wie Traunreut nachhaltig wachsen soll, Betriebsansiedelungen und die Unterstützung von Ehrenamtlichen meine Hauptanliegen. Für das Traunreut der Zukunft braucht es nicht nur neue Impulse und Konzepte, sondern auch jemanden, der den Mut hat, diese umzusetzen. Dabei ist es mir wichtig, nicht nur über die Dinge zu reden, sondern sie anzupacken. Ich glaube nicht, dass man mit Abwarten und Zögern eine Stadt voranbringen kann. Ich habe genau das richtige Alter für eine lebendige, frische Politik, die Traunreut zukunftsgerichtet formen kann.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Stadt?

Traunreut ist eine ganz besonders vielseitige, lebens- und liebenswerte Stadt. Mit historisch gewachsenen, jahrhundertealten Ortsteilen und einer modernen Innenstadt, die Menschen aus vielen Teilen Europas und der Welt eine Heimat bietet. Mit unserem k1, der Theaterfabrik, dem Kunstmuseum DASMAXIMUM und unserem starken Vereinsleben sind wir der Kulturhotspot in Südostoberbayern. Dank unserer Stadtwerke sind wir Vorreiter beim Klimaschutz, mit dem Fernwärmenetz, regenerativen Energien und einer autarken Energieversorgung unserer Privathaushalte. Wir haben ein wunderschönes Freibad und können großartige Feste feiern.

Welche Projekte wollen Sie in den nächsten Jahren angehen/umsetzen?

In der Innenstadt liegt mir eine Belebung des Rathausplatzes am Herzen. Ich will die Frage der Installation von Wasserspielen und mehr grün zurück auf die Tagesordnung bringen. Des Weiteren gilt es, mögliche Konfliktpunkte im Hinblick auf Verkehr neu zu beleuchten und zu bewerten. Wir müssen bei der Ostumfahrung sowie bei der Entlastung von Traunwalchen Gas geben, auch die Situation an der Kreuzung St. Georgen ist unzureichend und einen Kreisverkehr vor dem früheren Cityhaus brauchen wir nicht. Ich möchte aber auch den gemeinsamen Neubau von VHS und Stadtbücherei vorantreiben. Dabei ist es mir wichtig, dass dort auch Ausstellungsräume integriert werden und ein Raum der Begegnung für Jugendliche geschaffen wird.

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