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Rund 250 Starter beim 46. Hochfelln-Berglauf – Abraham folgt hinter Mamo

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Bergen: Abraham folgt hinter Mamo beim 46. Hochfelln-Berglauf
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Fotos: Brenninger
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Beim Start führte Filimon Abraham (Nummer 1) das Feld an. Er musste sich nur um 14 Sekunden dem Favoriten Petro Mamo geschlagen geben. (Foto: Weitz)

Bergen – Bei strahlendem Sonnenschein ging am gestrigen Sonntag der 46. Internationale Hochfelln-Berglauf über die Bühne. Rund 250 Athleten, darunter viele ambitionierte Breitensportler, aber auch einige Weltklasseathleten gaben ihr Bestes und bereiteten sich und den vielen Zuschauern ein unvergessliches Erlebnis.


Seinen insgesamt vierten Sieg am Hochfelln holte sich nach 8,9 Kilometern und 1074 Höhenmetern Ex-Berglauf-Weltmeister Petro Mamo Shaku (Eritrea) mit einer guten Laufzeit von 43:41,0 Minuten. Der 2002 von Jonathan Wyatt aufgestellte Fabel-Streckenrekord von 40:34,9 Minuten war aber nie in Gefahr.

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Rund 14 Sekunden hinter Mamo lief dessen Landsmann Filimon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel/43:55,2) umjubelt ins Ziel ein. Nach zwei vierten Plätzen 2017 und 2018 stand der seit vielen Jahren im Chiemgau lebende und arbeitende amtierende Großglockner-Berglauf-Champion erstmals am Hochfelln auf dem Podest und holte sich erneut den Kreismeistertitel. Den dritten Platz schnappte sich der Slowene Timotej Bejan (44:57,1).

Alle Bilder vom 46. Hochfelln-Berglauf:

Bei den Damen wurde die sechsfache Berglauf-Weltmeisterin und dreimalige Berglauf-Europameisterin Andrea Mayr aus Österreich ihrer Favoritenstellung einmal mehr gerecht. Die 39-jährige Ärztin, die seit 2008 den Streckenrekord hält, krönte sich mit einer Laufzeit von 49:51,1 zur zehnfachen Hochfelln-Berglauf-Siegerin – ein Rekord für die Ewigkeit, den sie weiter ausbauen könnte.

Video: Brenninger

Das Damen-Podest komplettierten die äthiopische Marathon-Spezialistin Sintayehu Kibebo (53:26,9) und die deutsche Top-Läuferin Sarah Kistner (54:18,7). Nach zweiten Plätzen in den Jahren 2015 und 2017 war es für die 21-jährige Kistner – die inzwischen nach langwierigen Verletzungsproblemen endlich wieder voll belastbar ist – der dritte Podestplatz am Hochfelln. Einen ausführlichen Nachbericht mit Ergebnislisten gibt es in einer unserer nächsten Zeitungsausgaben. mmü

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Vorbericht vom Sonntag:

Der frühere Seriensieger Petro Mamo aus Eritrea hat den 46. Internationalen Hochfelln-Berglauf am heutigen Sonntag gewonnen. Hinter ihm folgte Filimon Abraham von der LG Festina Rupertiwinkel, der damit sein Ziel erreicht hat: er wollte erstmals bei seinem Heimrennen aufs Podest laufen. Das hat nun geklappt.

Bei den Damen lief die sechsmalige Berglauf-Weltmeisterin und dreimalige Berglauf-Europameisterin Andrea Mayr aus Österreich mit einer Spitzenzeit auf den ersten Rang. Damit triumphiert sie heuer bereits zum zehnten Mal am Hochfelln. 2008 hat sie mit 47:28,2 Minuten einen Streckenrekord aufgestellt, den seitdem nur sie selbst gefährdet hat.

Rund 200 Läufer, darunter viele ambitionierte Hobbyläufer und Breitensportler, aber auch einige Weltklasse-Bergläufer, waren heute bei der Veranstaltung des SC Bergen dabei.

Gegen 10 Uhr fiel an der Talstation der Hochfelln-Seilbahn heute Vormittag der Startschuss. Bis zum Hochfellnhaus mussten die Läufer auf der 8,9 Kilometer langen Strecke 1074 Höhenmeter überwinden.

Die Siegerehrung beginnt heute um 14 Uhr im Festsaal in Bergen. Dann stehen auch die genauen Ergebnislisten und -zeiten fest. Diese folgen in einem separaten Bericht.

red

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